Der wilde Schriftsteller Pedro Juan Gutiérrez

Pedro Juan Gutiérrez, auch kubanischer Charles Bukowski oder karibischer Henry Miller genannt, war in seiner Jugend ein sehr wütender Mann. Er lebt im Zentrum Havannas, der Hauptstadt Kubas. Seine Themen sind und waren der Rum und die Frauen, der Rausch und das gute Leben der Gauner. Der 62-Jährige Schriftsteller hat inzwischen fünf Kinder und acht Enkel. Seine bekanntesten Bücher heißen „Schmutzige Havanna Trilogie“ und „Animal Tropical.“ Pedro Juan Gutiérrez erzählt in einem Interview, das er im Gegensatz zu vor 15 oder 20 Jahren keine finanziellen Sorgen mehr kennt. Er sagt: „Meine Bücher haben mich gerettet.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

In Brasilia wurde eine Utopie zur Realität

Der Schweizer Magnum-Fotograf René Burri fotografierte Brasilia, die aus dem Nichts entstandene neue Hauptstadt Brasiliens von 1958 bis 1997 – angefangen von den Bauarbeiten über das Wachstum zu einer modernen Metropole bis hin zum Alltagsleben der Hauptstädter. Diese Bilder hat der Schweizer Verlag Schedegger & Spiess in dem opulenten Fotoband „Brasilia“ veröffentlicht, der im Buchhandel für 77 Euro erhältlich ist. Die meisten Fotografien dieses Bildbandes waren vorher noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen. Den Rest des Eintrags lesen. »

Flora und Fauna des Naturparks Palo Verde

Der Parque Nacional Palo Verde gehört mit 14 verschiedenen Vegetationszone zu den biologisch vielfältigsten Naturschutzgebieten in Costa Rica, obwohl der Nationalpark in einem der trockensten Gebieten des lateinamerikanischen Landes liegt. Er wurde im Jahr 1978 eröffnet. Seine Fläche beträgt 18.200 Hektar. Touristen können hier die letzen Reste eines tropischen Regenwaldes bewundern, der sich einst von Südmexiko bis Panama ausbreitete. Über die Hälfte der Fläche des Parque Nacional Palo Verde besteht allerdings aus Feuchtgebieten. Die Salz- und Süßwassermarschen erhalten ihr Wasser vom Río Tempisque und vom Golf de Nicoya.

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Brasilien stützt die heimische Wirtschaft

Brasilien ist mit Abstand die größte Wirtschaftsmacht in Südamerika und gehört zu den wenigen Volkswirtschaften der Welt, die im Jahr 2012 mit einer Beschleunigung der Konjunktur rechnen können. In diesem Jahr soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,2 Prozent steigen – im vergangenen Jahr betrug die Wachstumsrate noch 2,7 Prozent. Für das Jahr 2013 erwarten Wirtschaftsexperten in Brasilien sogar ein Wachstum zwischen 4 und 5 Prozent. Doch der wirtschaftliche Erfolg des größten südamerikanischen Landes hat auch seine Schattenseiten. Den Rest des Eintrags lesen. »

Der “Lächelnde Gott” von Chavín de Huántar

Schon die Anreise nach Chavín de Huántar ist ein unvergessliches Erlebnis. Von Cátac aus führt eine neue Straße durch den Parque Nacional Huascarán und schlängelt sich anschließend zur pittoresken Laguna Querococha hinauf, die auf knapp 4.000 Meter Höhe liegt. Noch zweihundert Meter höher beginnt der Kahuish-Tunnel. Auf der anderen Seite des Tunnels verläuft die Straße in weiten Serpentinen hinab ins Tal des Río Mosna. Vor dem Ortseingang  von Chavín stößt man dann auf die beeindruckenden Überreste der antiken Stadt Chavín de Huántar. Den Rest des Eintrags lesen. »

Das Teatro Argentino spielt Richard Wagner

Nicht nur in Bayreuth, sondern auch in Argentinien wird Richard Wagners „Rheingold“ aufgeführt. Eine grandiose Inszenierung hat das Opernhaus Teatro Argentino in der Provinzhauptstadt La Plata herausgebracht. Der Regisseur Marcelo Lombardero und der Bühnenbildner Diego Siliano haben die Oper in der Gegenwart angesiedelt und mach mit ihrer Aufführung auf den himmelschreienden Gegensatz zwischen einer macht- und geldgierigen Elite und der in Armut lebenden Masse ihrer Landsleute aufmerksam. Das Teatro Argentino hat in jüngster Vergangenheit immer wieder durch mutige Aufführungen auf sich aufmerksam gemacht und ist zu einer ersten Konkurrenz für das Teatro Colón in Buenos Aires geworden. Den Rest des Eintrags lesen. »

Argentinien verstaatlicht seine Ölindustrie

Am vergangen Montag verkündete die Präsidentin Argentiniens, Cristina Kirchner, in ihrem Amtssitz Casa Rosada, dass Argentinien wieder die Mehrheit am Ölkonzern Yacimientos Petrolíferos Fiscales (YPF) übernehmen wird und zwar mit 51 Prozent der Anteile. Sie sagte: „Dies geschieht aus öffentlichem und nationalem Interesse.“ Argentinien will den spanischen Haupteigner Repsol, der bislang 57 Prozent der Aktien besaß, enteignen. Die Spanier sollen nur noch sechs Prozent der Anteile behalten dürfen. Die argentinische Unternehmensfamilie Eskenazi dagegen, die 25,5 Prozent von YPF besitzt, braucht ihr Eigentum nicht abzugeben. Den Rest des Eintrags lesen. »

Der Nationalpark Sumaco ist eine Sensation

Der zentrale Westen des Regenwalds von Ecuador zeichnet sich durch seine relative Nachbarschaft zu den Anden durch eine hohe Artenvielfalt und gigantischen Wasserreichtum aus. Das große Seen- und Flusssystem der Cordillera de los Llanganates speist den Amazonasfluss Río Napo. Stille und wilde Wasser wechseln sich, auf dem Weg dorthin, in einer verwunschenen Landschaft immer wieder ab. Am Oberen Río Napa liegt das Städtchen Baeza, beliebter Ausgangspunkt für spektakuläre Trekkingtouren. In dem Gebiet gibt es zahlreiche Wasserfälle, in den Monaten Juni und Juli ist die Zeit der prächtigen Orchideenblüte. Den Rest des Eintrags lesen. »