Mexiko ist das drittgrößte Land Lateinamerikas mit nahezu 2 Millionen Quadratkilometern. Die Nord-Südausdehnung beträgt etwa 4.000 Kilometer, an der schmalsten Stelle, am Isthmus von Tehuantepec, ist Mexiko nur circa 210 Kilometer breit. Zwei Drittel des mexikanischen Territoriums werden von einer Hochebene geformt, die von Norden nach Süden ansteigt und Höhen von 1.000 bis 2.000 Meter aufweist. Das restliche Drittel besteht aus Tälern, Küstentiefland und den Wüstengebieten im Norden. Im Osten ist Mexiko flach, zum Teil sumpfig und auch von Urwald bedeckt.
Die westliche und östliche Sierra Madre, zwei in Nord-Süd-Richtung verlaufende Gebirgsketten, gliedern Mexiko geografisch. Zwischen ihnen geht das nördliche Wüstengebiet in die zentrale Hochebene über. Im Süden durchzieht die Sierra Volcanica Transversal das Land als einziger Gebirgszug von Ost nach West vom Pazifik zum Atlantik. Hier befindet sich auch der höchste Berg Mexikos, der 5.700 Meter hohe Pico de Orizaba. Südlich dieses vulkanischen Gebirges erstrecken sich die Bergmassive von Oaxaca, die von dort zum Isthmus von Tehuantepec hin abfallen. Daran schließen sich die Hochebenen von Chiapas an.
Die größten Binnengewässer Mexikos sind Seen von Chapala und Patzcuaro. Der längste Fluss des Landes ist der Rio Grande, den die Einheimischen Rio Bravo nennen und der über weite Strecken die Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika bildet. Die wasserreichen Flüsse Grijalva und Usumacinta liegen im Süden Mexikos. Zu Mexiko gehören auch eine Reihe von Inseln, die vor allem in der Karibik liegen und zusammengenommen ein Fläche von etwa 5.000 Quadratkilometer bedecken. Das Staatsgebiet erstreckt sich vom 32. bis zum 15. Grad nördlicher Breite und vom 78. bis zum 116. Grad westlicher Breite.