Die Vegetation Mexikos ist aufgrund der Landesgröße – die Ausdehnung von Süden bis Norden beträgt rund 4.000 Kilometer – höchst vielfältig. Die verschiedenen Höhenlagen, von Meereshöhe bis auf über 5.000 Meter und die unterschiedlichen Klimazonen tragen ebenfalls zur Mannigfaltigkeit der Pflanzenwelt bei. Doch der Raubbau an der Natur hat in Mexiko zu einer starken Veränderung und zu einem Rückgang der Tierarten geführt.
Doch auch noch heute finden Reisende in Mexiko Landschaften vor, die von einer Vegetationsform dominiert werden. So prägen zum Beispiel die Kaktussteppe die Baja California, die Dornstrauchsteppe Yucatan und den Norden von Mexiko, die tropischen Regenwälder den Süden des mittelamerikanischen Landes. Im Dschungel wachsen die Edelhölzer, vor allem der riesige Mahagonibaum. Die alles beherrschende Pflanze Mexikos ist allerdings der Kaktus, allein dreihundert verschiedene Arten gibt es hier.
Die Fauna steht der Flora in ihrem Artenreichtum in nichts nach. Der wasserreiche Dschungel des Südens ist die Heimat der Leguane, sowie vieler kleinerer Echsen- und Molcharten. In den tropischen Wäldern und an den Küsten leben auch viele Arten von Schildkröten. In den Gebirgsregionen der Sierra Madre Occidental und von Chiapas gibt es Bären, Pumas, Wildschweine, Affen und den Jaguar. Überall in Mexiko kommen Kojoten vor.
In den flachen Gebieten von Chiapas lebt das Wasserschwein, im gesamten Süden Mexikos kommen Fledermäuse und Gürteltiere vor. In den Lagunen der Ozeane brüten Reiher, Flamingos und Pelikane. Im Dschungel kann man hin und wieder Papageien und Kolibris beobachten. Ungezählt sind die Arten der Steckmücken, Spinnen, Zecken und Skorpione, von denen die meisten allerdings nicht sehr gefährlich sind. Auch die giftigen Kriechtiere wie die Klapperschlange und die Krustenechse greifen den Menschen kaum an. Die Küsten der Baja California sind für ihren Fischreichtum berühmt – es sollen mehr als 600 Arten dort vorkommen.