Die Galapagos-Inseln sind ein Kuriosum der Natur und das Reiseziel vieler Naturliebhaber. Die dort lebenden Tiere lassen sich sehr gut beobachten, da sie sich vor den Menschen kaum fürchten. Seelöwen liegen beispielsweise ganz ruhig am Strand, wenn eine Schiffsladung Touristen auf der Insel landet. Und überall liegen bis zu einen Meter lange Leguane herum, so dass man aufpassen muss, nicht über sie zu stolpern. Auf den etwa 1.000 Kilometer vor der Küste Ecuadors gelegenen Vulkaninseln entwickelte sich eine eigene Tierwelt, von der schon der große Naturforscher Charles Darwin fasziniert war. 
Auf den Galapagos-Inseln leben Tiere, die einzigartig auf der Welt sind – beispielsweise Kormorane, die nicht mehr fliegen können, Riesenschildkröten, die bis zu einer halben Tonne wiegen, sowie nur 40 Zentimeter große Pinguine. Dazu kommen hunderte von Vogelarten, darunter die eleganten Albatrosse und die „Drachen“ der Inseln, die Boten aus der Vergangenheit. Die Galapagos-Inseln sind eines der grandiosesten Urlaubsziele auf der Welt, eine Arche Noah, die Jahrtausende lang vom Menschen unberührt blieb.
Wer auf den Galapagos-Inseln unterwegs ist, sollte auf dem Rückweg auf jeden Fall in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil einen Zwischenstopp einlegen. Die Stadt ist mit über zwei Millionen Einwohnern die größte Ecuadors und neben Quito das wichtigste Wirtschaftszentrum des Landes. Weiter könnte die Reise über Lima nach Peru in die Heilige Inka-Stadt Cusco führen.
Die einstige Hauptstadt der Inkas hat der spanische Eroberer Francisco Pizarro bis auf die Grundmauern niederreißen lassen. Nur wenige Beispiele der kunstvoll ohne Mörtel zusammengesetzten Steinbauten blieben erhalten – beispielsweise ein 350 Tonnen schwerer Steinkoloss in einer der Tempelruinen, der so exakt zwischen die anderen Monolithe passt, dass man keine Rasierklinge mehr dazwischen stecken kann. Cusco wurde wegen seiner prächtigen spanischen Kolonialbauten zum Weltkulturerbe erklärt.