Frische Feld- und Meeresfrüchte liefern in Chile die Grundlage für eine gute und bodenständige Hausmannskost. Schon beim Schlendern über einen der typischen mercados des südamerikanischen Landes bekommt der Tourist mächtig Appetit. Die Auswahl umfasst unter anderem Artischocken, Chirimoyas und Kaktusfrüchte, Muscheln, Aale und Krabben. Das Meer vor der chilenischen Küste, die sich über 5.000 Kilometer Länge erstreckt, liefert frischen Fisch in allen Variationen: Lachs, Adlerfisch, Flunder oder Seeaal.
Zubereitet werden die Fischgerichte in Chile meistens in der Pfanne oder auf dem Grill. Sie werden auf Wunsch auch mit einer Knoblauch- oder Muschelsoße serviert. Sehr beliebt bei den Einheimischen ist auch der Seekrebs mit seinen roten Zangen oder die Königskrabbe aus Patagonien. Eine Delikatesse sind auch die Austern und Kammmuscheln, die roh mit Zitronensaft geschlürft werden. Andere Muschelarten werden meist kurz gekocht oder gedünstet.
Beliebt sind in Chile allerdings auch Fleischgerichte, wobei Rind und Huhn auf den Speisekarten der Restaurants dominieren. In Patagonien, wo viele Schafe gezüchtet werden, werden auch Gerichte mit Lammfleisch angeboten. Zu Familienfesten in Chile gehört der Holzkohlegrill untrennbar zusammen. In Südchile gibt es noch ein ganz ursprüngliches Gericht, das „curanto“, das heute noch wie einst in einem Erdloch mit heißen Steinen zubereitet wird.
Eine echte chilenische Spezialität ist auch das Gericht „pastel de choclo, ein Maisauflauf, der mit Vorliebe mit Zucker überbacken wird. Zum Nachtisch wird in Chile auf jeden Fall etwas Süßes kredenzt. Zum Essen sollte der Gast je nach Gericht eine trockenen Weißwein oder einen kräftigen Rotwein trinken. Die Weinqualität hat sich in den vergangenen Jahren in Chile stark verbessert. Der Kaffee nach dem Essen ist für europäische Gaumen mit Vorsicht zu genießen. In einfachen Restaurants gibt es oft nur lauwarmen löslichen Kaffee. Selbst wenn eine Espressomaschine vorhanden ist, überzeugt die Kaffeequalität selten.
#1 by Armin Holp on Dienstag, 11. August 2009
Zitieren
Also ich fand das Essen in Chile nicht so prickelnd. Es gibt fast nur Fastfood zu Essen. Das man gelegentlich Gerichte wie oben beschrieben, zum Essen bekommt mag sein. Die Realität sieht aber anders aus. Ich kenne kein Land in Lateinamerika in dem es so viel Fastfood-Angebote gibt wie in Chile. Gut bürgerliche Restaurants sind krass in der Unterzahl. Eine gute Alternative sind allerdings die Markthallen, dort gibt es meist sehr gutes Essen zu einem fairen Preis.
#2 by Francesca Pipp on Mittwoch, 16. Dezember 2009
Zitieren
Ich fand das essen sehr lecker
wahrscheinlich kommt es einfach auf die region an.
ich war in einer eher ländlichen gegend, bei einer Gastfamilie, die seehr gut gekocht hat…
Manchmal sind wir zu freunden von denen gegangen, die haben auch leckere Sachen gemacht.
Die Sachen haben wir aber auch in den markthallen gekauft, die dinger sind ja echt riesig!
wir warn so einmal in der woche in restaurants, aber die warn alle ziemlich gut.
und es gab wirklich viel, wie oben beschrieben.
klar gab es auch fastfood auf die hand, so wie hier auch.
aber das ist ja normal…