Willkürlich wurden einst die Grenzen von Suriname entlang mächtiger Flüsse durch den Regenwald gezogen, der weite Teile des südamerikanischen Landes bedeckt. Im Rahmen von der Regierung finanzierten Initiative „Operation Grasshopper“ wurden im Dschungel kurze Start- und Landebahnen für kleine Flugzeuge gebaut. Die Organisation „Movement for Eco-Tourism in Suriname“ hat einfache Hüttendörfer gebaut, in denen Touristen erleben können, wie man im Dschungel lebt. Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv für September 2009
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kehrte von einem 21-stündigen Staatsbesuch in Brasilien mit der optimistischen Ansage zurück, 36 Rafale-Kampfflugzeuge in das südamerikanische Land verkaufen zu können. Das Rüstungsgeschäft habe einen Auftragswert von mindestens fünf Milliarden Euro und könnte den wirtschaftlichen Durchbruch des französischen Herstellers Dassault in Südamerika bedeuten. Den Rest des Eintrags lesen. »
Naturschutzgebiete in Panama
Sep 12
Etwa 29 Prozent der Fläche von Panama stehen gegenwärtig unter Naturschutz. Das entspricht einem Areal von rund 22.354 Quadratkilometern. Etwa 17,7 Prozent des Staatsterritoriums bestehen aus Nationalparks, etwa 0,8 Prozent bilden Wildtierreservate, Naturmonumente und Erholungsgebiete und rund 10,5 Prozent verteilen sich auf unterschiedlich genutzte Waldreservate, die für die Öffentlichkeit im allgemeinen nicht zugänglich sind. Den Rest des Eintrags lesen. »
Vor kurzem wurden wieder zwölf Menschen vom Stamm der Awá, in einem militarisierten Reservat für Indianer von bewaffneten Uniformierten ermordet. Sie sind nicht die einzigen Ureinwohner in Kolumbien, die im Bürgerkrieg des südamerikanischen Landes eine besondere Tragödie erleiden und sowohl unter dem Terror der linken Farc-Rebellen als auch unter dem der Armee der Regierung leiden. Es war bereits das zweite größere Massaker dieser Art innerhalb weniger Monate. Den Rest des Eintrags lesen. »
Buenos Aires wurde vor über 400 Jahren gegründet, aber beim Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert praktisch neu aufgebaut. Während die Rindfleischindustrie boomte, hatte man viele Gebäude, die im spanischen Kolonialstil erbaut worden waren, abgerissen und nach Pariser Vorbild neu errichtet. Die Hauptstadt von Argentinien war damals ein weltbekanntes Zentrum der Kunst und der Mode. Das Buenos Aires von heute bezaubert seine Gäste durch eine Vielzahl unterschiedlichster Stimmungen, die der Stadt ein einzigartiges Flair verleihen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Präsident Luiz Inácio Lula de Silva will, dass von den gewaltigen Ölvorkommen, die in Brasilien entdeckt worden sind, vor allem die Bürger Brasiliens profitieren und nicht ausländische Konzerne. In einer Pressekonferenz, die Lula zusammen mit seiner Kabinettschefin Dilma Russeff abhielt, schwärmte er von einem gigantischen Projekt, als er auf Brasiliens neuen Reichtum zu sprechen kam, der allerdings noch tief unter dem Meer lagert. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die ehemalige linke Terrorgruppe „Leuchtender Pfad“ ist heute als Drogengang in Peru aktiv. Dabei schien es, als wäre die maoistische Guerilla aus der Geschichte Perus verschwunden. In den achtziger und neunziger Jahren des vergangen Jahrhunderts hatten ihre Mörderbanden Peru terrorisiert. Ihr Anführer war damals der Professor für Philosophie Abimael Guzmán, den alle nur „Presidente Gonzalo“ nannten. Ihre Kommandozentrale war die Stadt Ayacucho in den Anden. Den Rest des Eintrags lesen. »
Reisekompass Kolumbien
Sep 7
Das Autorenduo Hella Braue und Frank Semper beginnen ihren „Reisekompass Kolumbien“ mit einem Kapitel, das sie „Land in Sicht!“ genannt haben und in dem sie auf die Geografie, die Bevölkerung sowie auf die Indianer und Indianerpolitik des Landes eingehen. Im darauf folgenden Abschnitt beschreiben die Autoren die Vergangenheit und die Gegenwart Kolumbiens. Sie spannen einen Bogen, der bei der präkolumbianischen Geschichte beginnt und bei der Politik des aktuellen Präsidenten Álvaro Uribe endet. Den Rest des Eintrags lesen. »