Archiv für Oktober 2009

Die Regierung von Mexiko schließt Energiekonzern

Die mexikanische Regierung hat am Sonntag, den 11. Oktober 2009 völlig unerwartet den staatlichen Energiekonzern „Compañía de Luz y Fuerza del Centro“ geschlossen. Die 40.000 Angestellten waren damit von einem Tag auf den anderen arbeitslos. Am Donnerstag der folgenden Woche demonstrierten 44.000 Mexikaner in Mexiko-Stadt gegen die Schließung des staatlichen Energieunternehmens. Den Rest des Eintrags lesen. »

Die Antarktis

Der Kontinent der Antarktis ist mit fast 13,2 Millionen Quadratkilometer größer als Europa. Polarforscher vermuten, dass im antarktischen Eis etwa 75 Prozent der weltweiten Reserven an Süßwasser eingefroren sind. Unter dem dicken Eispanzer sind auch zahlreiche Bodenschätze verborgen wie 45 Milliarden Barrel Erdöl, 115 Billionen Kubikmeter Erdgas, Titan-, Kupfer-, Eisen- und Chromerz, Kohle, Platin, Gold und Uran. Der Antarktisvertrag, der bis 2041 gültig ist, verbietet die Ausbeutung der fossilen Energieträger, Erze und Edelmetalle. Den Rest des Eintrags lesen. »

Ein Film aus Uruguay: “El baño del Papa”

Ganz unspektakulär ist der Wendepunkt des Films „El baño del Papa“, der ihn auf seine schräge Bahn bringt. Die Szene zeigt einen Abend im Haus von Beto und seiner Familie. Die Mutter unterhält sich mit ihrer Tochter Silvia über deren beruflichen Chancen in Uruguay als Mädchen. Die Mutter fragt Silvia: „Warum willst du nicht Näherin werden?“ Das Mädchen antwortet zwar zögernd aber doch bestimmt: „Ich liebe Nähen. Aber ich will Radiosprecherin werden.“ Genau in diesem Augenblick betritt der Vater das Haus und sagt: „Ich werde ein Klo bauen.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Französisch Guayana – Südamerika á la française

Die Atlantikküste von Französisch Guayana ist 300 Kilometer lang, die Fläche des südamerikanischen Landes entspricht fast 20 Prozent der Fläche Frankreichs. Etwa 80 Prozent der Einwohner leben in den Küstenregionen, da das Landesinnere größtenteils von einem dichten Amazonas-Regenwald beherrscht wird. Siedlungspläne gestalten sich dort überaus schwierig. Die ethnografische Landschaft des Landes erfuhr eine radikale Veränderung Anfang des 17. Jahrhunderts durch die europäische Kolonisierung. Den Rest des Eintrags lesen. »

Die feurige Mischung des Salsa

Der Salsa ist wohl die internationalste Form der Musik Lateinamerikas. Hinter diesem Begriff steht eigentlich ein Verkaufstrick der amerikanischen Musikindustrie, die Ende der sechziger Jahre die verschiedenen Musikstile Lateinamerikas wie Son, Mambo, Guaracha etc. unter dem Oberbegriff Salsa zusammenfasste, um sie den Konsumgewohnheiten der Amerikaner anzupassen. Wörtlich übersetzt bedeutet Salsa „(scharfe) Sauce“. Die Musiker riefen diesen Begriff ihrem begeisterten Fans zu, um sie anzuheizen. Den Rest des Eintrags lesen. »

Brasilien erlangte seine Unabhängigkeit ohne Krieg

Im Jahr 1808 floh der portugiesische König Dom João mit seinem gesamten Hofstaat vor den Truppen Napoleons nach Brasilien, das er vorübergehend zum Vizekönigreich erhob, bis er 1821 nach Portugal zurückkehre und seinem Sohn Dom Pedro I. die Regierungsgeschäfte in Brasilien übertrug. Als dieser ein Jahr später nach Portugal zurückkehren sollte, wechselte er die Seiten, trat in die Reihen der Freiheitskämpfer ein und tauschte seine königlichen Insignien mit dem Ausruf „Unabhängigkeit oder Tod!“ gegen die neuen Nationalfarben Gelb und Grün ein. Den Rest des Eintrags lesen. »

Honduras feiert die WM-Qualifikation

Durch ein Tor von Carlos Pavón, dem neuen Volkshelden von Honduras, gewann die Fußballnationalmannschaft des lateinamerikanischen Landes am Mittwochabend 1:0 in El Salvador und qualifizierte sich damit zum ersten Mal seit 1982 für eine Fußballweltmeisterschaft. Nationaltrainer Reinaldo Ruedo überhöhte den Triumph, indem er von einem Beitrag für den Frieden sprach, den das Nationalteam geleistet hätte. Den Rest des Eintrags lesen. »

Das lebendige Erbe der Mayas in Yucatán

Nach Valladolid, das im Osten der Halbinsel Yucatán in Mexiko liegt, kommen Gäste aus aller Welt. Die meisten Touristen, die hier herkommen, besuchen auch die Mayastätten wie Chichén Itzá oder Ek Balam. In Valladolid begegnen ihnen Gesichter, wie sie sie auf den Steinstatuen oder Bildreliefs der Mayas gesehen haben. Etwa drei Prozent der Bevölkerung Mexikos sind Mayas, wovon rund eine Million auf der Halbinsel Yucatán leben dürften. Den Rest des Eintrags lesen. »