Archiv für November 2009

Guantanamo ist berühmt für die Musik Changüí

Alte Flachdächer und verfallene Kolonialbauten prägen das Bild von Guantanamo. 300.000 Menschen leben in der Großstadt im Osten von Kuba. Wie in Havanna fahren hier auch noch viele rostige Limousinen aus den fünfziger Jahren herum. Nur 13 Kilometer entfernt liegt der amerikanische Stützpunkt und Gefangenenlager Guantanamo Bay. 1903 verpachtete der damalige Präsident von Kuba, Tomas Estrada Palma, die Bucht als Freundschaftsdienst an die USA, die Kuba im Unabhängigkeitskrieg gegen Spanien geholfen hatten. Den Rest des Eintrags lesen. »

Brasilien startet eine Klimaoffensive

Die Staatspräsidenten von Brasilien und Frankreich versprechen, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um die Hälfte zu senken. Luiz Inácio Lula da Silva und sein französischer Amtskollege Nicolas Sarkozy bemühen sich Bewegung in den stockenden Vorbereitungsprozess für den Weltklimagipfel zu bringen, der im Dezember in Kopenhagen stattfinden wird. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Paris kündigten die beiden Politiker an, sie würden selbst in die dänische Hauptstadt reisen, um die Staatengemeinschaft von ihren ehrgeizigen Zielen zu überzeugen. Den Rest des Eintrags lesen. »

Manuel Zelaya will nicht mehr Präsident werden

Der gestürzte Präsident von Honduras, Manuel Zelaya, hat einen Brief an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama geschrieben. Der ehemalige Staatschef mag nicht mehr in der brasilianischen Botschaft in Tegucigalpa auf seine Wiedereinsetzung warten. In seinem Schreiben an Obama beklagt sich Zelaya, dass ihn die USA im Stich gelassen hätte. Deshalb verzichte er jetzt darauf, auf den Präsidentenstuhl zurückzukehren. Den Rest des Eintrags lesen. »

Gigantischer Stromausfall in Brasilien

Am 10. November 2009, kurz nach 22 Uhr Ortszeit, gingen in 18 Bundesstaaten in Brasilien für mehr als 60 Millionen Menschen die Lichter aus. Auch in den Großstädten São Paulo und Rio de Janeiro fiel der Strom bis zum frühen Morgen aus. Experten gehen davon aus, dass der Stromausfall von einem Unwetter mit Blitzschlag verursacht wurde, das die Hauptleitung vom Wasserkraftwerk Itaipu an der Grenze zu Paraguay beschädigte. Die Opposition lastet den gigantischen Stromausfall Präsident Lula an. Den Rest des Eintrags lesen. »

Auf den Spuren einer Legende durch Nicaragua

In der Hauptstadt von Nicaragua, Managua, wehen überall die rot-schwarzen Fahnen der sandinistischen Regierungspartei FSLN. Auf manchen ist zu lesen: „Die Liebe besiegt den Tod.“ Riesige Plakate zeigen den Präsidenten Daniel Ortega. Auf höheren Gebäuden thront über ihm die Silhouette des Volkhelden Augusto Sandios, der längst zu einem Mythos in Nicaragua geworden ist. Vor dreißig Jahren beendeten Guerillos, deren Idol Sandino war, die Diktatur der Samozafamilie. Danach regierten sandinistische Revolutionäre in Nicaragua, die eine erfolgreiche Alphabetisierungskampagne starteten. Nachdem die Sandinisten 1990 die Wahlen verloren, zogen sie sich friedlich aus der Regierung zurück. Den Rest des Eintrags lesen. »

Die Favela Santa Marta in Rio de Janeiro

Der Präsident von Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, sagte kürzlich in Rio de Janeiro: „Für manche sind die Olympischen Spiele nur eine Sportveranstaltung, für mich sind sie die endgültige Bestätigung der Bürgerrechte. 2016 will unser Land beweisen, dass hier in Brasilien Schwarze und Weiße, Arme und Reiche gleich behandelt werden.“ Mit einer Befriedungspolizei, die bislang in vier von gut tausend Favelas im Einsatz ist, hatte die Regierung von Brasilien bei der Bewerbung für die Olympischen Spiele geworben. Den Rest des Eintrags lesen. »

Potosí war einst die reichste Stadt der Welt

Die Inkas nannten den in allen Rottönen leuchtenden Berg über der Stadt Potosí „Sumaj Orcko“, den schönen Hügel. Die Spanier, die 1545 nach Bolivien kamen, tauften ihn „Cerro Rico“, den reichen Berg, denn im Inneren des Fünftausenders war reines Silber verborgen. Durch den Silberabbau wurde Potosí damals zur reichsten Stadt auf der Erde. 1573 lebten dort rund 120.000 Menschen, mehr als in Rom, Paris oder Madrid. Den Rest des Eintrags lesen. »

Architektenkongress in Oaxaca

In Mexiko diskutierten Weltarchitekten mit dem lokalen Nachwuchs über den Begriff der Nachhaltigkeit in der Architektur. Wolf Prix, der Chef des Wiener Architektenbüros sagte auf dem Symposium in Oaxaca, Nachhaltigkeit sei für ihn nichts weiter als eine kapitalistische Ideologie. Die Verbreitung dieses Wortes in der Welt sei nichts weiter als Propaganda und diene einzig der Gewinnmaximierung. Deshalb wolle er dieses dumme Wort kein einziges Mal mehr hören. Den Rest des Eintrags lesen. »