Migel Ángel Asturias wurde schon in seinen frühen Studienjahren schriftstellerisch und politisch aktiv. Er beteiligte sich am politischen Widerstand gegen den brutalen Diktator Cabrera, der Austurias Vater samt Familie für mehre Jahre aufs Land verbannt hatte. In den 20iger Jahren ließ sich Asturias in Paris nieder und studierte an der Pariser Sorbonne Ethnologie. Das politische Klima in Guatemala war für ihn zu gefährlich geworden. Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv für November 2009
Gerhard Heck und Manfred Wöbcke haben einen Reiseführer über Mexiko geschrieben, der von Märkten, Palmenstränden, Maya-Pyramiden und Azteken-Tempel berichtet. Das Land erfüllt auch alle diese unterschiedlichen Urlaubsträume. Dies ist aber bei weitem nicht alles, was Mexiko ausmacht, wie die beiden Autoren eindrucksvoll beweisen. Dabei zitieren sie gleich am Anfang den großen Dichter Pablo Neruda, der diese Tatsache einst so formulierte: „Es gibt in Amerika und auf dem Planeten kein Land mit größerer menschlicher Tiefe als Mexiko und seine Bewohner.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
1776 ernannten die spanischen Eroberer die Stadt der Schmuggler Buenos Aires zur Hauptstadt des neuen Vizekönigreichs am Río de la Plata. Die strategisch günstige Lage des Hafens hatte die Entscheidung der Spanier maßgeblich beeinflusst. 1806 wollte sich die britische Armee ein Stück vom Handelskuchen abschneiden und startete einen Versuch Buenos Aires zu besetzen. Die Siedler hielten allerdings zusammen und wehrten den Invasionsversuch der Briten ab. Den Rest des Eintrags lesen. »
Roberto Micheletti, der durch seinen Putsch in Honduras, weltweite Bekanntheit erlangte, wurde 1943 als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Seit 1982 saß er für die Liberale Partei im Parlament. Dort vertrat er immer die Interessen einer reichen Minderheit, während die Mehrheit der Bevölkerung von Honduras sehr arm ist. Vor seiner politischen Laufbahn diente er als Kadett der Militärakademie und Ehrengardist des früheren Präsidenten Ramón Villeda. In den siebziger Jahren lebte Micheletti in den Vereinigten Staaten von Amerika. Den Rest des Eintrags lesen. »
Ein kulinarischer, heiterer Umgang mit dem Tod ist typisch für Mexiko, wo „El Día de los Muertos“ am 2. November einer der wichtigsten Feiertage ist. Genau genommen feiern die Mexikaner drei Tage lang. Schon am 31. Oktober erheben sie den Tod sozusagen in den Stand eines Heiligen, entzünden Kerzen und trinken ein Gläschen auf ihn. Auf den Friedhöfen finden in ganz Mexiko farbenprächtige Volksfeste statt. Zuhause baut man Altäre voller Süßigkeiten auf, die die Toten zu Lebzeiten gerne aßen. Es gibt Särge aus Marzipan, Totenbrot oder Schädel aus Zuckerguss, die vor sich hingrinsen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Der amerikanische Beauftragte für Lateinamerika Tom Shannon hat erfolgreiche mit Manuel Zelaya und Roberto Micheletti verhandelt und einen Kompromiss für die verfahrene politische Lage in Honduras gefunden. Das Parlament soll Zelaya die Rückkehr in das Präsidentenamt erlauben. Der gestürzte Präsident sagte: „Meine Wiedereinsetzung steht unmittelbar bevor. Das ist ein Triumph der Demokratie.“ Sein Gegner Micheletti bewertete die Vereinbarung als Anfang vom Ende dieser politischen Situation. Den Rest des Eintrags lesen. »