Die Lage, der sich über ein Andental ausdehnenden und von vulkanischen Gipfeln gesäumten Stadt Quito verschlägt dem Besucher den Atem. Die Altstadt, das historische Zentrum der Hauptstadt von Ecuador ist 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe gekürt worden. Trotz aufwändiger Restaurierungsarbeiten hat der alte Kern von Quito seinen Charme behalten. Ein Spaziergang durch die engen Gassen führt die Touristen aus aller Welt in ein anderes Universum.
Indiofrauen schleppen schwere Lasten, streunende Hunden kreuzen den Weg, beinamputierte oder blinde Musiker spielen Akkordeon oder Gitarre. Das Geschrei der Straßenhändler dröhnt in den Ohren der Besucher, der Geruch von Schweinen am Spieß dringt in die Nasen. Die Neustadt von Quito liegt nur etwa einen zwanzigminütigen Fußmarsch vom Zentrum entfernt. Mariscal Sucre ist einer der beliebten Treffpunkte der Gäste, denn hier gibt es Cafés, Restaurants, Internetcafés, Hotels und Bars.
Seine Tour durch die Altstadt startet der Besucher am besten auf dem Plaza Grande, Quitos kleine, schön restaurierte Hauptplaza. Der Platz ist von mehreren wichtigen Gebäuden eingerahmt. Der Palacio del Gobierno befindet sich auf der Nordwestseite des Platzes. Er ist der Arbeitsplatz des Präsidenten von Ecuador, der hier seinen Amtsgeschäften nachgeht. Am Südwestende des Platzes ragt die frisch gestrichene Kathedrale in den Himmel. Die Besichtigung der Kirche kostet einen US-Dollar, bei der Sonntagsmesse ist der Eintritt frei.
Quito war in der Vergangenheit eine wichtige Inkastadt, die kurz vor der Ankunft der spanischen Eroberer von Atahualpas Heerführer Rumiñahui zerstört wurde. Die heutige Hauptstadt von Ecuador gründete Sebastián de Benalcázar am 6. Dezember 1534 auf den Ruinen der Inkas. Heute ist Quito, das in einer Höhe von 2.850 Meter liegt, nach Guayaquil die zweitgrößte Stadt von Ecuador. Die heutige Metropole mit ihren rund 1,4 Millionen Einwohnern lässt sich in drei Bezirke einteilen: Die koloniale Altstadt des Zentrums, die moderne Neustadt sowie die Arbeiterviertel im Süden von Quito.
#1 by Helmut Qualtinger on Sonntag, 13. Dezember 2009
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Inzwischen ist es nicht mehr nachzuvollziehen, was die Unesco so alles zum Weltkulturerbe erklärt
Oisa waun mi des Reisebüro ned vamiddlt häd, I waa nii gfoan.