Paramaribo, die Hauptstadt von Suriname, hat etwa 220.000 Einwohner und gehört zu den aufregendsten Städten der Guyanas. Viele schwarzweiße Häuser sind aus der holländischen Kolonialzeit erhalten geblieben. Die multikulturelle Gesellschaft der Einheimischen ist stolz darauf, dass ihre historische Altstadt im Jahr 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Die weitläufige Stadt erstreckt sich am Westufer des Flusses Surinam. Wer als Tourist nach Suriname kommt, kann deren Hauptstadt Paramaribo leicht in zwei Tagen erkunden. Besonders sehenswert ist der aufregende Zentralmarkt, auf dem man unter anderem Affen, Knochen oder Federn kaufen kann. Außerdem gibt es hier die verschiedensten Tinkturen und Heilkräutermischungen gegen jegliche Art von Gebrechen.

Den Platz der Unabhängigkeit säumen der Präsidentenpalast und alte Regierungsgebäude aus der Kolonialzeit. Zu den Touristenattraktionen von Paramaribo zählt auch das fünfeckige Fort Zeelandia, das aus dem 17. Jahrhundert stammt und stilgerecht restauriert wurde. Die Festung ragt dort auf, wo die ersten holländischen Siedler ihre neue Heimat betraten. Im Fort befindet sich das Stichting Surinaams Museum, in dem Ausstellungstücke aus der Kolonialzeit zu sehen sind. Daneben finden immer wieder Sonderausstellungen statt. Der Eintritt kostet drei Dollar.

Ein ganz besonders Highlight in Paramaribo ist das angeblich größte Holzhaus der Welt. Es handelt sich dabei um die Roman Catholic Cathedraal, die im Jahre 1885 erbaut wurde. Ein paar Blocks weiter erwarten den Besucher zwei atemberaubende Gebäude, die zu den schönsten des Kontinents zählen – an der Keizerstraat stehen die größte Moschee der Karibik und die riesige niederländisch-israelische Synagoge friedlich nebeneinander.

In Suriname existiert ein vorbildliches System von Nationalparks und Naturschutzgebieten. Von Paramaribo aus, lassen sich die meisten mit Touranbietern, die in der Hauptstadt ihren Sitz haben, besuchen. Die Naturschutzstiftung Stinasu bietet beispielsweise Expeditionen nach Brownsberg, Galibi oder Coppename an. Wer die Central Suriname Nature Reserve allein erforschen möchte, erhält dort von der Organisation Stinasu alle dafür notwendigen Informationen.