La Serena ist ein friedlicher Ort mit rund 160.000 Einwohnern, der sich mit seinen schattigen Straßen und herrlichen Stränden im Sommer zu einem viel besuchten Beach Resort verwandelt. La Serena ist die zweitälteste Stadt in Chile und wurde 1544 gegründet. Für Touristen ist der Platz ein beliebter Ausgangspunkt für Touren in die pisco-Weinberge oder zu den internationalen Sternwarten. In den Morgenstunden versteckt sich La Serena oft in angenehm kühlenden Nebeln.

In La Serena gibt es 29 Kirchen. Zu den schönsten gehört die Iglesia Catedral an der Plaza de Armas, die 1844 erbaut wurde. Wer sich für Kirchen interessiert, wird sich bestimmt auch die Iglesia Santo Domingo, die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt und die Iglesia San Francisco anschauen, die im Kolonialstil des frühen 17. Jahrhunderts errichtet wurde.

Das Museo Histórico Casa Gabriel González Videla hat seinen Namen von einem Präsidenten geerbt, der Chile von 1946 bis 1952 regierte. Videla, der in La Serena geboren wurde, trug die Verantwortung dafür, dass der weltberühmte chilenische Dichter Pablo Neruda ins Exil gehen musste. Der Eintritt in das Museum beträgt einen Dollar. Das obere Stockwerk des Museums ist der modernen Kunst in Chile gewidmet. Sehr interessant ist auch das Museo Arqueológico, in dem Mumien aus der Atacameño, Kunstwerke der Diaguita sowie eine moai von Rapa Nui ausgestellt sind. Außerdem können sich die Besucher hier eine Karte mit der Verteilung der Urbevölkerung Chiles anschauen.

Ein durch Chile Reisender, der nach La Serena kommt, erwartet wohl am allerwenigsten hier einen Japanischen Garten vorzufinden und doch gibt es hier den sehr gepflegten Kokoro No Niwa, der sich am südlichen Ende des Parque Pedro Valdivia befindet. Hier kann sich der Gast bei fernöstlicher Meditation, inmitten von plätschernden Wasserspielen und prächtigen Steingärten von den Reisestrapazen erholen. Auch hier kostet der Eintritt einen Dollar.