Archiv für Januar 2010

Cristina Kirchner entlässt den Chef der Zentralbank

Der bisherige Chef der Zentralbank von Argentinien soll zurücktreten. Die Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner hat Martín Redrado wegen Fehlverhaltens und Versäumnis seiner amtlichen Pflichten abgesetzt. Der Banker hatte sich geweigert, eine größere Summe für die Tilgung von Auslandsschulden freizugeben. Frau Kirchner droht ihm jetzt sogar mit einer Strafanzeige. Als Nachfolger möchte die Präsidentin den früheren Schatzmeister Mario Blejer einsetzen. Den Rest des Eintrags lesen. »

Rum vom mittel- und südamerikanischen Festland

Wer an Rum denkt, verbindet dabei meistens Kuba oder andere Inseln in der Karibik. Doch auch mittel- und südamerikanische Küstenstaaten produzieren ausgezeichnete Rumsorten. Kolumbien, Guyana und Guatemala sind auf dem Weltmarkt des Rums auf dem Weg an die Spitze. Ein Beispiel dafür ist die Kleinstadt Zacapa in Guatemala. Hier leben nicht nur rund 25.000 Einwohner, sondern es gibt hier auch eine relativ bedeutende Destillerie. Der Ort liegt auf einer Seehöhe von 226 Metern, der Rum wird allerdings im Hochgebirge, in der Sierra Madre gelagert, wo sein einzigartiger Geschmack heranreift. Den Rest des Eintrags lesen. »

Nycomed stärkt sein Pharmageschäft in Brasilien

Das Schweizer Pharmaunternehmen Nycomed intensiviert seine unternehmerischen Aktivitäten auf dem Markt in Brasilien. In den kommenden fünf Jahren will die Firma seinen Geschäftsumfang in dem südamerikanischen Land verdoppeln. Mit einem Brachenwachstum von 12,5 Prozent war Brasilien 2008 nach China der am stärksten wachsende unter den wichtigsten Pharmamärkten auf der Welt. Den Rest des Eintrags lesen. »

In Honduras will die Justiz die Militärspitze anklagen

Vor mehr als einem halben Jahr haben honduranische Soldaten den rechtmäßigen Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, nach Costa Rica entführt. Seit der Verschleppung vom 28. Juni 2009 hat in dem mittelamerikanischen Land Roberto Micheletti die Regierungsgeschäfte übernommen. Am 27. Januar wird er von dem kürzlich gewählten konservativen Politiker Porfirio Lobo abgelöst. Den Rest des Eintrags lesen. »

In Paramaribo steht das größte Holzhaus der Welt

Paramaribo, die Hauptstadt von Suriname, hat etwa 220.000 Einwohner und gehört zu den aufregendsten Städten der Guyanas. Viele schwarzweiße Häuser sind aus der holländischen Kolonialzeit erhalten geblieben. Die multikulturelle Gesellschaft der Einheimischen ist stolz darauf, dass ihre historische Altstadt im Jahr 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Den Rest des Eintrags lesen. »

Argentinien macht Altgläubigern ein neues Angebot

Argentinien will so schnell wie möglich seinen Altgläubigern ein neues Umschuldungsangebot machen. Seit dem Zahlungsausfall von 2002 warten diese auf ihr Geld. Derzeit arbeitet das Wirtschaftsministerium an der Vorbereitung der entsprechenden Unterlagen, die der amerikanischen Finanzaufsichtsbehörde SEC zur Genehmigung vorgelegt werden müssen. Schon im Januar will Wirtschaftsminister Amado Boudou das neue Tauschangebot den Gläubigern offiziell unterbreiten. Den Rest des Eintrags lesen. »

Evolution auf engstem Raum in Nicaragua

Häufig sind räumliche Barrieren wie Gewässer, Berge oder Wüsten mit im Spiel, wenn neue Arten entstehen. Artgenossen können sich allerdings auch auseinander leben, wenn sie quasi Nachbarn sind. Doch wissenschaftliche Belege dafür sind rar. Umso beeindruckender sind Fälle von Evolution innerhalb einer ökologischen Nische, die Wissenschaftler um Axel Meyer von der Universität Konstanz bei Buntbarschen in Nicaragua entdeckten. Den Rest des Eintrags lesen. »

Die Esmeralda – Ein Symbol für Folter und Mord

In Chile ist ein Streit darüber ausgebrochen, ob der Viermaster Esmeralda an der Jubiläumsregatta teilnehmen soll, mit der Lateinamerika 2010 den Beginn der Unabhängigkeitskriege gegen Spanien vor 200 Jahren feiert. Für die Befürworter, zu denen die Admiräle und konservative Politiker zählen, ist das Segelschulschiff, das auch „weiße Dame“ genannt wird, der Stolz der chilenischen Marine. Für die Gegner wie Menschenrechtsorganisationen ist das Schiff ein Symbol für Unterdrückung und Mord während der Diktatur von Augusto Pinochet. Den Rest des Eintrags lesen. »