Costa Rica ist zwar ein relativ kleines Land, hat aber umso mehr zu bieten. Wo ist es sonst auf der Welt möglich, am Morgen einen Sonnenaufgang über der Karibik zu bewundern und am Abend die Sonne im Pazifik versinken zu sehen. Der Reiseführer „Costa Rica“ vom Autorenteam Matthew D. Firestone, Guyan Mitra und Wendy Yanagihara bringt dem Leser gleich zu Beginn die touristischen Highlights Costa Ricas näher. An erster Stelle nennen die Autoren die außergewöhnlichen Nationalparks des Landes.
Viele Menschen, die nach Costa Rica reisen, kommen vor allem wegen der einzigartigen Tierwelt. Hier gibt es unter anderen hellrote Aras, Rotrücken-Totenkopfäffchen, Lederschildkröten, Jaguare, Buckelwale und den Baird-Tapir. Costa Rica zeichnet sich nicht nur durch seine prächtigen Tropenwälder aus, sondern hat auch endlose Sandstrände zu bieten, die bei Surfern und Sonnenanbetern gleich beliebt sind.
Die Tourismusbrache in Costa Rica setzt in letzter Zeit verstärkt auf die Zielgruppe der Abenteuerreisenden. Extremsportler können sich hier zu Lande, im Wasser und in der Luft austoben. Sehr beliebt sind Baumkronentouren, auf denen die Besucher die Urwaldriesen in luftiger Höhe erkunden. Wer sich eher im nassen Element zu Hause fühlt, kann mit dem Kajak einen Wildwasserfluss hinuntersausen, in der Karibik surfen oder Wildwasserrafting auf mächtigen Urwaldflüssen genießen.
In Costa Rica trifft der Gast auf eine überraschend große Völkervielfalt. Wer durch das herrliche Land reist, sollte keine Angst davor haben, die Einheimischen nach ihren Sitten und Gebräuchen zu fragen. In San José, der Hauptstadt des Landes, wird der Besucher dazu vor allem in internationalen Restaurants, zahllosen Bars und Tanzlokalen reichlich Gelegenheit finden.
Den Inhalt des Reiseführers haben die Autoren wie folgt gegliedert. Nach allgemeinen Erläuterungen über die Geschichte, die Kultur, Essen, Trinken, die Natur und die Umwelt des Landes, beschreiben sie zuerst die Hauptstadt, San José. Die Reise durch Costa Rica führt dann über das Valle Central und das Hochland weiter in den Nordwesen des Landes, in dem sich einige der herrlichen Nationalparks befinden.
Über die Península de Nicoya führt der Reiseführer den Leser zur zentralen Pazifikküste, die sich von der rauen Hafenstadt Puntarenas bis zur winzigen Ortschaft Uvita an den Ufern der Bahía Drake erstreckt. Hier wechseln sich tropischer Trockenwald, Regenwald und herrliche Sandstrände ab. Im Süden von Costa Rica fallen die Berge der Cordillera de Talamanca jäh ab und gehen in das Tiefland über, das von der Landwirtschaft geprägt ist.
Die Península de Osa und Golfo Dulce, diese abgeschiedene Zauberwelt im äußersten Südwesten von Costa Rica wird von den Einheimischen und Touristen gleichermaßen als das Schönste bezeichnet, was Costa Rica zu bieten hat. Hier befindet sich auch einer der letzten Tieflandregenwälder des ganzen Kontinents. Über die Karibikküste ins nördliche Tiefland geht die Reise durch das phantastische Costa Rica zu Ende.
Wer die außergewöhnliche Schönheit des Landes einmal selbst erleben möchte, sollte den Reiseführer von lonely planet über Costa Rica unbedingt im Gepäck dabei haben. Die deutsche Ausgabe ist bei Mairdumont in der zweiten Auflage 2009 erschienen und kostet 24,95 Euro.