Wer als Tourist in Panama unterwegs ist, sollte den Panamakanal nicht nur gesehen, sondern auch befahren haben. Die künstliche Wasserstraße ist knapp 82 Kilometer lang und wurde vor 96 Jahren in Betrieb genommen. Heute ist der Kanal eine verkehrsreiche Wasserstraße und dennoch zugleich ein phantastisches Naturparadies. Ein guter Ausgangspunkt für eine Bootstour auf dem Panamakanal, der den Pazifik mit dem Atlantik verbindet, ist das exklusive Regenwald-Resort Gamboa im Nationalpark Soberanía, das in einer dreiviertelstündigen Autofahrt von Panama-City aus zu erreichen ist.
Das Regenwald-Ressort, in dem die Übernachtung im Doppelzimmer für zwei Personen ab 225 Dollar kostet, bietet diverse Ausflugsarrangements mit Bootfahrten auf dem Panamakanal und Gondelfahrten durch den Regenwald an. Ein Motorboot bringt die Teilnehmer durch das verzweigte Flusssystem des Chagres zum bekanntesten Bauwerk in Panama. Auf dem Panamakanal ziehen riesige Container- und Kreuzfahrtschiffe an dem kleinen Motorboot vorbei.
Der Bootsführer Javier erklärt seinen Fahrgästen, das der Panamakanal ständig gewartet werden muss: „Es muss ständig Schlamm und Sand ausgepumpt werden, damit der Kanal nicht austrocknet. Und es muss jede Menge Wasser zugeführt werden: pro Passage 200 Millionen Liter.“ Das Wasser kommt von zwei Seen, die künstlich angelegt wurden und von den Flüssen Perqueni und Chagres.
Das Motorboot der Panamatouristen muss sich nicht wie die großen Schiffe an die Einbahnregelung im Panamakanal richten, die am Morgen und Mittag jeweils die Richtung wechselt. Das Ausflugsboot ist auch nicht auf die Dienste der Diesellokomotiven angewiesen, die die großen Schiffe durch die zahlreichen Schleusen ziehen. Der Kapitän verlässt stattdessen den Panamakanal und begibt sich mit seinen Passagieren auf den Nebenarmen des Kanals in eine faszinierende Regenwaldlandschaft.
Wie in anderen Nationalparks gibt es auch hier zahlreiche Vogelarten. Eine ganz besondere Spezies ist der Tukan, das Symbol des Regenwaldes, der mit etwas Glück bei einer Fahrt mit der Gondelbahn durch den Dschungel zu erspähen ist. Eine der Mini-Inseln, die das Motorboot passiert heißt „Monkey-Island“, weil sich hier auf den Bäumen die Weißkopfaffen tummeln. Auf einer Nachbarinsel schreien die Brüllaffen.
#1 by Panamakanal Kreuzfahrt on Mittwoch, 21. Juli 2010
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Hallo,
Einen schönen, stilvollen und informativen Blog hast du hier, der Inhalt ist ja wirklich umfangreich. Exemplarisch steht dafür dieser Artikel…
Immer wieder schön zu sehen das sich Leute noch so viel Mühe machen.
Mfg
Panama Red