Die argentinische Stadt Salta wird von den Einheimischen liebevoll „La Linda“, die Schöne, genannt. Grüne Berge umgeben die Stadt, im Zentrum strahlen weiße Häuser aus der Kolonialzeit, der Hauptplatz ist von Palmen gesäumt Salta wurde 1582 von Hernando de Lerma gegründet und ist heute die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. In Salta gibt es einige schöne Plätze, doch der Schönste ist ohne Zweifel die Plaza 9 de Julio.

Am Hauptplatz befindet sich das Ratsgebäude, der Cabildo, dessen Fassade von 30 Rundbögen gegliedert wird. Vom schönen Innenhof aus sind die Ausstellungsräume des Museo Histórico del Norte zugänglich. Das Museum bringt den Besuchern die Geschichte Argentiniens und der Provinz Salta näher. Ein architektonisches Highlight von Salta ist die Kathedrale, deren Bau 1858, im italienischen Stil mit neokolonialer Fassade, begonnen wurde.

Im Museo de Arqueología de Alta Montaña sind drei Kindermumien ausgestellt, die auf dem 6.739 Meter hohen Vulkan Llullaillaco gefunden wurden. Obwohl die Kinder vor gut 500 Jahren starben, ist selbst ihre Bekleidung sehr gut erhalten. In der Fußgängerzone Florida gibt es außerdem zwei Museen, die in Gebäuden aus der Kolonialzeit untergebracht sind. Das Museo Provincial de Bellas Artes stellt zeitgenössische Malerei, Fotografie und Plastiken aus. Das Museo Histórico widmet sich ganz dem Alltagsleben der Kolonialzeit.

Wer sich Salta einmal von oben anschauen möchte, kann mit einer Gondelbahn auf den Hausberg Cerro San Bernardo fahren. Auf den Berg führen auch 1.070 Stufen entlang eines Kreuzwegs, an dem an jedem ersten Sonntag im Mai eine Prozession stattfindet. Seit 1903 schmückt den Gipfel eine zwei Tonnen schwere Jesusfigur. Noch zwei Jahre früher wurde auf dem Berg das Denkmal für San Bernardo enthüllt.

Wer sich Salta einmal von oben anschauen möchte, kann mit einer Gondelbahn auf den Hausberg Cerro San Bernardo fahren. Auf den Berg führen auch 1.070 Stufen entlang eines Kreuzwegs, an dem an jedem ersten Sonntag im Mai eine Prozession stattfindet. Seit 1903 schmückt den Gipfel eine zwei Tonnen schwere Jesusfigur. Noch zwei Jahre früher wurde auf dem Berg das Denkmal für San Bernardo enthüllt.