In vier Jahren soll in Brasilien die beste Fußballweltmeisterschaft stattfinden, die der Planet je gesehen hat. So verspricht es jedenfalls der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva Der Fußballverband von Brasilien, der CBF meldet: „2014 kehrt die WM ins wahre Zuhause des Fußballs zurück.“ Am 13. Juni 2014 wird das Eröffnungsspiel angepfiffen. Das Endspiel soll am 13. Juli in Rio de Janeiro ausgetragen werden.
Der Präsident von Brasilien und die Fifa stellten in Johannesburg das Logo für die kommende Fußballweltmeisterschaft vor. Es zeigt drei grüne und gelbe Hände, die den Weltpokal umfassen. Eine Jury, der prominente Brasilianer angehörten, wie zum Beispiel der Architekt Oscar Niemeyer, hatte das Design ausgewählt. Präsident Lula da Silva erklärt den Symbolgehalt des Logos: „Es zeigt die Talente der Brasilianer, ihre Freude an der Arbeit, die Landesfarben.“
Der brasilianische Präsident lobte bei der Präsentation die südafrikanischen Gastgeber für die unvergessliche Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft. Aber für sein Brasilien sagte er eine „Postkarten-Weltmeisterschaft“ voraus. Fast jeder Brasilianer liebt den Fußball. So ist es kein Wunder, wenn Fifa-Präsident Joseph Blatter behauptet: „In Brasilien ist Fußball eine Religion“ Die letzte Fußballweltmeisterschaft fand 1950 in Brasilien statt.
Für die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die zwei Jahre später beginnenden Olympischen Sommerspielen will Brasilien mehr als 100 Milliarden Dollar investieren. Die Ausgaben will Lula da Silva zur Überwachung im Internet offen legen. Es wird bei der Fußball-WM zwölf Spielorte geben, die möglichst weit über ganz Brasilien verteilt werden sollen. Bis jetzt hat allerdings erst der Bau von sechs Stadien begonnen.
Das Maracana-Stadion in Rio de Janeiro wird in Kürze geschlossen und völlig neu gestaltet werden. Allein die Umbaukosten für dieses Stadion sollen mindestens 270 Millionen Euro betragen. Fifa-Generalsekretär Jerome Valcke ist gar nicht mit den Fortschritten bei den Stadienbauten einverstanden: „Unglaublich, wie spät Brasilien dran ist.“ Noch haben die Gastgeber noch über 1.400 Tage Zeit, alle Bauprobleme zu lösen. Lula da Silva verspricht: „Wir werden ein Fest feiern.“ Und fügte hinzu: Falls Brasilien versage, werde er nach Südafrika schwimmen.