Die Provinz Esmeraldas, in der nordwestlichen Ecke von Ecuador gelegen, zeichnet sich durch ein feuchtes und warmes Klima aus und die Temperaturen des Meeres sind hier wärmer als an anderen Stränden des Landes. Touristen lieben diese Provinz, da sie ihren Gästen viel zu bieten hat: Herrliche Pazifikstände, die zum Sonnenbaden einladen, die höchsten Mangrovenwälder der Welt, die Kultur der Cayapas-Indianer, idyllischen Fischerdörfer und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und vieles mehr. 

Auch die letzten größeren, zusammenhängenden Regenwaldgebiete der Küstenregion von Ecuador befinden sich in der Provinz Esmeraldas. Der Badestrand von Atacames gehört vor allem an Feiertagen und in der Urlaubszeit zu den beliebtesten Zielen der Ecuadorianer. Die europäischen Touristen sonnen sich eher an den Palmenstränden von Mompiche und Portete. Das Fischerdorf Mompiche, in dem rund 500 Einheimische wohnen, ist für seinen acht Kilometer langen Sandstrand, mit seiner Bucht Ensenada de Mompiche, berühmt. Wer hier Urlaub macht, meint in der Karibik zu sein.

Auch der nördliche Teil der Provinz Esmeraldas, der noch nicht sehr touristisch erschlossen ist, hat für seine Besucher viel zu bieten: Auch hier gibt es großzügige Sandstrände und als absolutes Highlight Mangrovensümpfe, die sich labyrinthartig entlang der Küste ausdehnen. Im Los Manglares de Majagual, einem Naturreservat, das 30 Hektar groß ist und sich zwischen Las Peñas und  La Tola ausbreitet, wachsen die höchsten Mangrovenbäume der Welt. Sie können bis zu unglaubliche 65 Metern hoch werden.

Wer mit dem Boot die Mangrovensümpfe erforschen will, kann dies von La Tola aus tun. Die Fahrt über Limones und San Lorenzo dauert je nach Anbieter zwischen zwei und drei Stunden. Der Preis beträgt sechs bis acht Dollar. Die Rückfahrt mit dem Bus in die Provinzhauptstadt Esmeraldas dauert rund vier Stunden. Am besten ist die Provinz Esmeraldas von Quito aus über zwei asphaltierte Straßen über die westliche Andenkordillere zu erreichen.