Archiv der Kategorie Allgemein

Paramilitärs boykottieren Opferentschädigung

In Kolumbien fällt es schwer, an eine friedliche Zukunft zu glauben, wenn das südamerikanische Land ständig mit seiner kriegerischen Vergangenheit konfrontiert wird. Im Januar überreichte Staatschef Juan Manuel Santos 304 Familien die ersten 2.500 Hektar Land, das Paramilitärs und Drogenhändler sich unrechtmäßig angeeignet hatten. Ein Gesetz, das zugunsten der Opfer des Bürgerkriegs ratifiziert wurde, sieht vor, unschuldigen Landwirten ihr geraubtes Land zurückzugeben. Es geht dabei um etwa 700.000 Hektar, die den Bauern gestohlen wurden. Es gibt Experten, die behaupten, es könnte den Bauern noch wesentlich mehr Land entwendet worden sein. Den Rest des Eintrags lesen. »

In Lateinamerika emanzipieren sich die Frauen

Noch bis vor wenigen Jahren galt Lateinamerika als Paradies für Machos. Das hat sich geändert – inzwischen geben immer mehr Frauen den Ton an, sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft. Angefangen hat dieser Wandel an den Universitäten. Vor rund 70 Jahren durften Frauen in Lateinamerika weder an die Universität, noch bei Wahlen ihre Stimme abgeben. Heute studieren in Lateinamerika ebenso viele junge Frauen wie Männer. Je gebildeter die Frauen werden, desto mehr geht auch die Geburtenrate zurück. Bekam eine Frau in Mexiko im Jahr 1976 im Durchschnitt fünf Kinder, so beträgt die Geburtenrate heute zwei Kinder pro Frau. Den Rest des Eintrags lesen. »

Kuba will reiche Touristen ins Land locken

Im Jahr 53 nach der glorreichen Revolution befindet sich Kuba in einer schweren Wirtschaftskrise. Das Land gleicht einer großen Werkstatt, in der nur  noch repariert wird, aber kaum Neues entsteht. Dennoch scheint alles auf die eine oder andere improvisierte Art dann doch zu funktionieren. Touristen, die in der Hauptstadt Havanna Urlaub machen, erkennen sofort die Rückständigkeit Kubas gegenüber ihren Heimatländern. Hier dienen die Rikschas nicht dazu, die Urlauber durch die Stadt zu fahren, sondern dazu, notwendige Gegenstände des Alltags von einem Ort zum anderen zu transportieren. Den Rest des Eintrags lesen. »

Eine Bürgermiliz sorgt in Caracas für Ordnung

Das gefährlichste Viertel in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela, heißt Bloque 13 de Enero. Fast täglich wird hier jemand ermordet. Die Aufklärungsquote der Polizei liegt knapp unter fünf Prozent. Das heißt: 95 Prozent der Morde bleiben ungesühnt. Jeder, der nicht in diesem Stadtteil wohnt, macht einen großen Bogen darum herum. Der „Communero de la Comuna Panal 21“ heißt Marco. Der Achtundzwanzigjährige ist der Boss der lokalen Bürgermiliz – ohne ihn geht nichts in diesem Viertel. Er, der sein ganzes Leben in Bloque 23 de Enero verbracht hat, ärgert sich über Berichte in Zeitungen, die schlechtes über seine Heimat verbreiten. Den Rest des Eintrags lesen. »

Der Quetzal ist das Symbol Guatemalas

In Guatemala ist der Vogel Quetzal überall allgegenwärtig. Er ist auf Denkmälern abgebildet, ziert Töpferwaren und Firmenschilder, ist auf Geldscheine gedruckt, in Teppiche und Textilien eingewebt. Er ist in dem lateinamerikanischen Land in allen nur erdenklichen Größen, Formen und Farben omnipräsent. Er ist das Erkennungszeichen Guatemalas und bei den Einheimischen längst zur Legende und Symbol ihrer Heimat geworden. Doch in der freien Natur ist der Quetzal, der im dichten Nebelwald lebt, nur noch sehr selten zu beobachten. Den Rest des Eintrags lesen. »

Irans Staatschef bereist Lateinamerika

Sonntag vor einer Woche war Venezuelas Präsident Hugo Chávez nach siebenmonatiger Pause wieder in seiner Fernsehshow „Hallo Präsident“ zu sehen. In der Sendung begrüßte er auch seinen Staatsgast, Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad, den er am Tag darauf in Caracas empfing. Hugo Chávez sagte zur Begrüßung: „Der Präsident Ahmadinedschad ehrt uns mit seinem Besuch. Und die Sprecher im State Departement in Washington sagen, dass es für kein Land zu empfehlen ist, sich Iran anzunähern. Das Yankee-Imperium macht sich lächerlich.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Diktatur Chiles soll “Militärregime” heißen

Vor 21 Jahren ging die Militärdiktatur in Chile zu Ende. Staatschef Augusto Pinochet war das Paradebeispiel eines südamerikanischen Diktators. Im Jahr 1973 putschte der General gegen den damaligen, vom Volk gewählten, Machthaber Salvador Allende und ließ Bomben auf den Präsidentenpalast La Moneda abwerfen. Der Sozialist Salvador Allende beging in den Trümmern seines Herrschersitzes Selbstmord. Mindestens 3.000 Oppositionelle oder einfach Andersdenkende wurden von Pinochets Folterknechten ermordet oder verschwanden, ohne eine Spur zu hinterlassen. Den Rest des Eintrags lesen. »

Brasilien ist ein Wirtschaftsriese mit Reserven

Brasiliens Finanzminister Guido Mantega kündigte Anfang Dezember voller Stolz ein neues Konjunkturprogramm an. Er sagte: „Wir werden es der globalen Krise nicht erlauben, Brasilien anzustecken.“ Durch diese Maßnahme soll das größte südamerikanische Land im Jahr 2015 um fünf Prozent wachsen, selbst wenn die übrige Welt von einer Rezession gebeutelt werden würde. Der brasilianische Finanzminister senkt die Steuern für die meisten Waren des alltäglichen Gebrauchs, um die Freude am Konsum in der neuen unteren Mittelklasse aufrechtzuerhalten. In den vergangen Jahren haben sich Millionen Brasilianer von der Armut befreit – sie sind es, die den Aufschwung Brasiliens mittrugen. Den Rest des Eintrags lesen. »