Archiv der Kategorie Allgemein

Lateinamerika strebt nach Weltgeltung

In den erstarkenden Staaten Lateinamerikas liegen die Wachstumsraten zwischen vier und sechs Prozent, die Währungen sind in den meisten Fällen stabil, die Mittelschicht ist hungrig nach Konsum und die Staatsverschuldung beträgt durchschnittlich etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Von solchen paradiesischen Zuständen können fast alle Länder in Europa nur träumen. Der Aufschwung in Lateinamerika dauert nun schon circa eine Dekade an, das Selbstbewusstsein in der früheren Krisenregion ist dadurch enorm gestiegen. Viele lateinamerikanische Politiker haben inzwischen einen Satz total verinnerlicht: „Wir sind nicht mehr das Problem, sondern Teil der Lösung.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Ex-Diktator Manuel Noriega kehrt heim

Am 3. Januar 1990 verließ Panamas Ex-Diktator Manuel Noriega seine Heimat als Gefangener in einer amerikanischen Militärmaschine. Die CIA und die Antidrogenbehörde DEA hatten den ehemaligen Verbündeten Amerikas gejagt. Im Jahr 1992 wurde der Potentat in Miami wegen Rauschgifthandels zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt. Vor seiner Festnahme war Manuel Noriega der Inbegriff eines korrupten Diktators. Fast 22 Jahre später ist Manuel Noriega im Alter von 77 Jahren und als Sträfling nach Panama zurückgekehrt. Seine Strafe in Florida hatte er schon im Jahr 2010 wegen guter Führung verbüßt. Seitdem bemühte sich Panamas Ex-Machthaber um eine Überstellung nach Panama. Den Rest des Eintrags lesen. »

Motoboys rasen mit 110 km/h durch Rio

Ohne die Motoboys in den Großstädten Brasiliens würde das Wirtschaftssystem ganz schön von seinem Schwung verlieren. Sie rasen mit Tempo 110 mit ihren Motorrädern durch die Metropolen und liefern Verträge, Pizzas und sogar Organe aus. Motoboys in Brasilien sind in etwa das gleiche wie Fahrradkuriere in Deutschland, nur wesentlich schneller unterwegs. Allein in der Stadt Rio de Janeiro arbeiten laut Carlos Augusta, Präsident der Gewerkschaft Sindicato dos Empregados Motociclistas, rund 30.000 Motoboys – im Bundesstaat sollen es bis zu 90.000 sein. Der Gewerkschaftsboss sagt: „Ohne meine Jungs würde die Wirtschaft in Rio stillstehen.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Lateinamerikas Wachstumsraten sind hoch

Der wirtschaftliche Erfolg gibt Politikern aus Lateinamerika derzeit das Selbstbewusstsein zu sagen, was sie denken. So beispielsweise der Präsident von Uruguay, José Mujica, beim Lateinamerikatag im Börsensaal der Handelskammer Hamburg: „Wirtschaftswachstum ist wünschenswert, aber das Ziel allen Verdienens muss das Verteilen sein.“ Selbst Wirtschaftsminister Philipp Rösler klatschte Beifall, obwohl diese These überhaupt nichts mit seinen wirtschaftspolitischen Anschauungen zu tun hat. Allerdings sind Länder wie Uruguay, dessen Wirtschaft im ersten Halbjahr 2011 um rund acht Prozent wuchs, für die deutschen Unternehmer zunehmend als Investitionsstandort von Interesse. Den Rest des Eintrags lesen. »

VW investiert 3,4 Milliarden Euro in Brasilien

Im brasilianischen Anchieta steht das älteste Volkswagenwerk außerhalb Deutschland. Seit mehr als einem halben Jahrhundert schraubt dort VW Autos zusammen. Jetzt will der deutsche Autokonzern dort künftig noch mehr Fahrzeuge produzieren. VW plant in den nächsten fünf Jahren rund 3,4 Milliarden Euro in Brasilien zu investieren. Konzernschef Martin Winterkorn sagt: „Brasilien ist einer der wichtigsten Zukunftsmärkte für VW.“ Nicht nur die deutschen Autobauer haben Lateinamerika als gigantischen Absatzmarkt entdeckt. Auch Ford, Fiat oder General Motors: Alle haben Milliarden in neue Autowerke in Brasilien investiert. Den Rest des Eintrags lesen. »

Die Krise an der Aktienbörse in Venezuela

Bis Mitte Oktober war der Aktienindex IBC in Venezuela um rund 50 Prozent gestiegen, obwohl an der Börse in Caracas fast keine Aktien mehr gehandelt werden. Den größten Kursaufschwung erlebte Venezuelas Börse in der Mitte des Jahres, als sich die Nachricht verbreitete, dass Staatspräsident Hugo Chávez an Krebs erkrankt sei. Die Anleger hofften auf marktfreundliche Reformen, in dem Land, das seinen Reichtum dem Erdöl verdankt. Sie glaubten, der Staatschef werde entweder zurücktreten oder zumindest bei den kommenden Präsidentschaftswahlen nicht mehr antreten können. Den Rest des Eintrags lesen. »

Der Niedergang der Industrie in Brasilien

Das Schwellenland Brasilien verdankt seinen kometenhaften Aufstieg in die Top 10 der führenden Wirtschaftsstaaten der Welt vor allem seinem Export von Rohstoffen und landwirtschaftlichen Produkten. Exportschlager sind beispielsweise Rindfleisch, Zucker, Eisenerz und Kaffee. Nicht jeder Brasilianer findet diese Entwicklung gut. Thomaz Zanotto, verantwortlich für die Außenhandelsbeziehungen beim Industrieverband FIESP in São Paulo, beklagt: „Wir sind eindeutig zu abhängig von Rohstoffen.“ Brasiliens Staatsinstitut hat eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass von 2005 bis 2010 der Anteil von Industriegütern an den Exporten Brasiliens von 55 auf 39 Prozent schrumpfte. Den Rest des Eintrags lesen. »

Der Tod des Farc-Chefs Alfonso Cano

Mit der Tötung des Chefideologen der Farc ist der kolumbianischen Armee ein entscheidender Erfolg gegen die Farc-Rebellen gelungen. Der Präsident von Kolumbien, Juan Manuel Santos, erklärt: „Das ist ein sehr wichtiger Tag für Kolumbien. Das ist der schwerste Schlag gegen die Farc in ihrer Geschichte.“ Der Tod von Alfonso Cano ist nicht der erste Verlust der Fuerzas Armadas Revolutionarias de Colombia (Farc). Schon im März 2008 tötete die Armee Kolumbiens den damaligen Farc-Vizechef Raúl Reyes. Zwei Monate später starb ihr legendärer Kommandant Pedro Antonio Marín an einem Herzinfarkt. Den Rest des Eintrags lesen. »