Weil Großbritannien seine Truppen auf den Falkland-Inseln verstärkt hat, wirft Argentinien seinem europäischen Erzfeind eine Militarisierung des Südatlantiks vor. Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner erklärt: „Anders können wir die Entsendung eines Zerstörers und des Thronfolgers nicht interpretieren. Das ist ein schweres Risiko für die globale Sicherheit.“ Erst kürzlich traf der britische Prinz William als Hubschrauberpilot der Air Force zu Militärübungen auf den Falkland-Inseln ein. Außerdem schickte die Royal Navy ihr Kriegschiff HMS Dauntless und ein Atom-U-Boot zu dem kleinen Archipel im Südatlantik. Den Rest des Eintrags lesen. »
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Das neue Objekt der kubanischen Begierde ist die Bohrinsel „Scarabeo 9“, die zehn Meilen vor Havanna im Meer ihre Position eingenommen hat. Gebaut wurde die Ölförderanlage in China und Singapur, Betreiber ist der spanische Konzern Repsol. Der geologische Service der Vereinigten Staaten von Amerika hat ermittelt, dass vor den Küsten Kubas bis zu 4,6 Milliarden Barrel Öl sowie gewaltige Mengen Erdgas lagern. Geologen in Kuba rechnen sogar damit, dass die Erdölmenge fünfmal so groß sein könnte. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die Stadt Salvador und die Region Bahia gehören zu den schönsten und beliebtesten Reisezielen in ganz Brasilien. In Kürze beginnt hier der weltberühmte Karneval. Einige der bedeutendsten Tänzer, Trommler und Sänger stammen aus dieser Region. Doch seit einigen Tagen herrscht Aufruhr in der Stadt. Rund 10.000 Militärpolizisten traten in der vergangenen Woche in den Streik. Sie fordern Lohnerhöhungen, bessere Arbeitsbedingungen und dass sie für ihren Aufstand nicht bestraft werden. Inzwischen hat Brasiliens Armee die Kontrolle auf den Straßen und Plätzen der Stadt übernommen. Den Rest des Eintrags lesen. »
In Kolumbien fällt es schwer, an eine friedliche Zukunft zu glauben, wenn das südamerikanische Land ständig mit seiner kriegerischen Vergangenheit konfrontiert wird. Im Januar überreichte Staatschef Juan Manuel Santos 304 Familien die ersten 2.500 Hektar Land, das Paramilitärs und Drogenhändler sich unrechtmäßig angeeignet hatten. Ein Gesetz, das zugunsten der Opfer des Bürgerkriegs ratifiziert wurde, sieht vor, unschuldigen Landwirten ihr geraubtes Land zurückzugeben. Es geht dabei um etwa 700.000 Hektar, die den Bauern gestohlen wurden. Es gibt Experten, die behaupten, es könnte den Bauern noch wesentlich mehr Land entwendet worden sein. Den Rest des Eintrags lesen. »
Noch bis vor wenigen Jahren galt Lateinamerika als Paradies für Machos. Das hat sich geändert – inzwischen geben immer mehr Frauen den Ton an, sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft. Angefangen hat dieser Wandel an den Universitäten. Vor rund 70 Jahren durften Frauen in Lateinamerika weder an die Universität, noch bei Wahlen ihre Stimme abgeben. Heute studieren in Lateinamerika ebenso viele junge Frauen wie Männer. Je gebildeter die Frauen werden, desto mehr geht auch die Geburtenrate zurück. Bekam eine Frau in Mexiko im Jahr 1976 im Durchschnitt fünf Kinder, so beträgt die Geburtenrate heute zwei Kinder pro Frau. Den Rest des Eintrags lesen. »
Im Jahr 53 nach der glorreichen Revolution befindet sich Kuba in einer schweren Wirtschaftskrise. Das Land gleicht einer großen Werkstatt, in der nur noch repariert wird, aber kaum Neues entsteht. Dennoch scheint alles auf die eine oder andere improvisierte Art dann doch zu funktionieren. Touristen, die in der Hauptstadt Havanna Urlaub machen, erkennen sofort die Rückständigkeit Kubas gegenüber ihren Heimatländern. Hier dienen die Rikschas nicht dazu, die Urlauber durch die Stadt zu fahren, sondern dazu, notwendige Gegenstände des Alltags von einem Ort zum anderen zu transportieren. Den Rest des Eintrags lesen. »
Das gefährlichste Viertel in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela, heißt Bloque 13 de Enero. Fast täglich wird hier jemand ermordet. Die Aufklärungsquote der Polizei liegt knapp unter fünf Prozent. Das heißt: 95 Prozent der Morde bleiben ungesühnt. Jeder, der nicht in diesem Stadtteil wohnt, macht einen großen Bogen darum herum. Der „Communero de la Comuna Panal 21“ heißt Marco. Der Achtundzwanzigjährige ist der Boss der lokalen Bürgermiliz – ohne ihn geht nichts in diesem Viertel. Er, der sein ganzes Leben in Bloque 23 de Enero verbracht hat, ärgert sich über Berichte in Zeitungen, die schlechtes über seine Heimat verbreiten. Den Rest des Eintrags lesen. »
In Guatemala ist der Vogel Quetzal überall allgegenwärtig. Er ist auf Denkmälern abgebildet, ziert Töpferwaren und Firmenschilder, ist auf Geldscheine gedruckt, in Teppiche und Textilien eingewebt. Er ist in dem lateinamerikanischen Land in allen nur erdenklichen Größen, Formen und Farben omnipräsent. Er ist das Erkennungszeichen Guatemalas und bei den Einheimischen längst zur Legende und Symbol ihrer Heimat geworden. Doch in der freien Natur ist der Quetzal, der im dichten Nebelwald lebt, nur noch sehr selten zu beobachten. Den Rest des Eintrags lesen. »