Archiv der Kategorie Argentinien

In Lateinamerika emanzipieren sich die Frauen

Noch bis vor wenigen Jahren galt Lateinamerika als Paradies für Machos. Das hat sich geändert – inzwischen geben immer mehr Frauen den Ton an, sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft. Angefangen hat dieser Wandel an den Universitäten. Vor rund 70 Jahren durften Frauen in Lateinamerika weder an die Universität, noch bei Wahlen ihre Stimme abgeben. Heute studieren in Lateinamerika ebenso viele junge Frauen wie Männer. Je gebildeter die Frauen werden, desto mehr geht auch die Geburtenrate zurück. Bekam eine Frau in Mexiko im Jahr 1976 im Durchschnitt fünf Kinder, so beträgt die Geburtenrate heute zwei Kinder pro Frau. Den Rest des Eintrags lesen. »

Artentiniens Trekkinghauptstadt El Chaltén

Das Städtchen El Chaltén befindet sich am nördlichen Ende des Parque Nacional Los Glaciares, dem Weltnaturerbe der UNESCO, das gewaltige Naturerlebnisse bietet. Das Dorf, dass erst im Jahr 1985 gegründet wurde, und seitdem schnell wächst, ist am Fuß des 3.406 Meter hohen Fitz Roy, der auch Cerro Chaltén genannt wird, gelegen und zur Trekkinghauptstadt Argentiniens aufgestiegen. Im Ort wurde die Capilla de los Escaladores errichtet, zum Gedenken an die Bergsteiger, die an den unberechenbaren Felswänden des Fitz Roy ums Leben kamen.   Den Rest des Eintrags lesen. »

Irans Staatschef bereist Lateinamerika

Sonntag vor einer Woche war Venezuelas Präsident Hugo Chávez nach siebenmonatiger Pause wieder in seiner Fernsehshow „Hallo Präsident“ zu sehen. In der Sendung begrüßte er auch seinen Staatsgast, Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad, den er am Tag darauf in Caracas empfing. Hugo Chávez sagte zur Begrüßung: „Der Präsident Ahmadinedschad ehrt uns mit seinem Besuch. Und die Sprecher im State Departement in Washington sagen, dass es für kein Land zu empfehlen ist, sich Iran anzunähern. Das Yankee-Imperium macht sich lächerlich.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Carmen de Patagones ist eine Schönheit

Die südlichste Stadt der argentinischen Provinz Buenos Aires heißt Carmen de Patagones, ist das Eintrittstor nach Patagonien und verbreitet einen romantischen kolonialen Flair. Der argentinische Schriftsteller Roberto Alt war von der Schönheit des Ortes begeistert. In seinem Buch „El país del viento“ schrieb über die Stadt folgende Zeilen: „Patagones ist so schön wie der Kuss einer Braut. Um über Patagones zu schreiben, muss man eine Hand aufs Herz legen und lieblich die Augen verdrehen.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Lateinamerika strebt nach Weltgeltung

In den erstarkenden Staaten Lateinamerikas liegen die Wachstumsraten zwischen vier und sechs Prozent, die Währungen sind in den meisten Fällen stabil, die Mittelschicht ist hungrig nach Konsum und die Staatsverschuldung beträgt durchschnittlich etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Von solchen paradiesischen Zuständen können fast alle Länder in Europa nur träumen. Der Aufschwung in Lateinamerika dauert nun schon circa eine Dekade an, das Selbstbewusstsein in der früheren Krisenregion ist dadurch enorm gestiegen. Viele lateinamerikanische Politiker haben inzwischen einen Satz total verinnerlicht: „Wir sind nicht mehr das Problem, sondern Teil der Lösung.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Der argentinische Künstler Tomás Saraceno

Kunstkritiker bezeichnen Tomás Saraceno als einen Weltenbummler und vor allem als Wolkenwanderer. Der Argentinier ist nicht nur Künstler, sondern auch Architekt, Ökologe, Forscher und Gesellschaftstheoretiker. Er kennt sich in den Museen der Welt ebenso aus wie in den Laboratorien der NASA. Tomás träumt in seiner Kunst von einem anderen, einen neuen Himmel. Bis zum 15. Januar 2012 ist eine Installation von ihm im Hamburger Bahnhof in Berlin zu bestaunen. Tomás Saraceno hat im Museum für die Gegenwart riesige Kugeln aus Plastikfolien an den Wänden und der Decke verankert, viele Gespinste aus Gummibändern gespannt und überall hängen Wüstenpflanzen. Den Rest des Eintrags lesen. »

Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt

Die argentinische Stadt Ushuaia liegt am Beagle-Kanal in einer Bucht, die von felsigen Gipfeln und Gletschern eingerahmt ist. Der Hafen ist ein beliebtes Ziel von Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen. Weiter im Süden von Ushuaia gibt es nur noch das chilenische Dorf Puerto Williams und Kap Hoorn, wo Pazifik und Atlantik aufeinander treffen. Danach kommt nur noch die Antarktis, eine der letzten weitgehend unberührten Naturparadiese der Erde. Überall in Ushuaia treffen die Touristen auf Schilder, die sie mit den Worten „Willkommen am Ende der Welt“ begrüßen. Die Einheimischen sind stolz darauf, die letzte Stadt vor der Antarktis zu sein. Den Rest des Eintrags lesen. »

Mario Vargas Llosa mischt sich in die Politik ein

Der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa erhielt im Jahr 2010 den Nobelpreis für Literatur und wurde in seiner spanischen Wahlheimat sogar in den Adelsstand erhoben. Jetzt mischt der Literat in den Wahlkämpe in Peru und Argentinien ein. Er selbst spricht von sich als demokratischen Liberalen, während ihn seine Gegner als Anhänger von Rechtsparteien charakterisieren. 1990 wollte Mario Vargas Llosa in Peru Präsident werden, doch die Wahl endete für ihn mit einem Debakel. Er verlor den Wahlkampf gegen den Populisten Alberto Fujimori, der wegen Korruption und anderer Vergehen inzwischen im Gefängnis von Lima eingesperrt ist. Den Rest des Eintrags lesen. »