Die Stadt Cochabamba liegt im Südwesten von Bolivien und ist eine erfolgreiche Wirtschaftsmetropole. Vielleicht hängt der Erfolg damit zusammen, dass über der Stadt eine gewaltige Christusstatue thront. Im alten Stadtzentrum sind schöne Häuser aus der Kolonialzeit erhalten geblieben. Die rund 500.000 Einwohner erfreuen sich am tollen Wetter – meistens ist es hier warm, trocken und sonnig. Die Gäste der Stadt lieben vor allem die vielfältigen, idyllischen Märkte, die zu einem Einkaufsbummel einladen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv der Kategorie Bolivien
Da die Strukturen des internationalen Rauschgifthandels denen der Prohibition verdächtig ähnlich sind, wird in Teilen Lateinamerikas darüber diskutiert, den Besitz leichter Drogen zu entkriminalisieren. Als Präsident Franklin D. Roosevelt das Alkoholverbot 1933 aufhob, war das Ende der Bosse der Schmugglerbanden besiegelt. Obwohl die amerikanische Regierung Milliarden von Dollar in den Antidrogenkrieg steckt, erhöht sich die Zahl der Konsumenten und Drogentoten ständig. Den Rest des Eintrags lesen. »
Es vergeht kaum eine Woche in Bolivien, in der nicht vermeintliche Diebe von einem aufgebrachten Mob gepeinigt und aufgehängt werden. Schuld an solchen unhaltbaren Zuständen ist die neue Verfassung des Landes, die etwa vor einem Jahr per Volksabstimmung bestätigt wurde. Sie lässt ein solches Vorgehen gegen mutmaßliche Verbrecher gemäß lokaler Tradition nicht nur zu, sondern setzt die indianische Rechtssprechung ausdrücklich mit dem allgemeinen Strafrecht und den Menschenrechten gleich. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die Mentalität der Einwohner Boliviens unterscheidet sich gewaltig, je nach Klimazone und Höhenlage, in denen sie leben. Die Bewohner des Hochlands (Kollas) und des Flachlandes (Cambas) halten sich selbst für die „besseren“ Bolivianer. Die Flachländler sind angeblich warmherziger, aufgeschlossener und großzügiger gegenüber Touristen, als die übrigen Bolivianer. Die Bewohner des Hochlandes arbeiten dagegen angeblich mehr, gelten aber auch als engstirniger als der Rest der Bevölkerung. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die gewaltige Schneekuppe des Illimani, des zweithöchsten Berges Boliviens, wird jedes Jahr ein Stück kleiner. Noch thront der 6.439 Meter hohe Berg majestätisch über der Stadt La Paz. Einst gab es an seinen Ausläufern das höchstgelegene Skigebiet der Welt. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, seitdem die Gletscher praktisch verschwunden sind. Für die Millionenstadt La Paz könnte sich diese Tatsache zu einer existentiellen Bedrohung entwickeln, denn die Gletscher speisen das Trinkwasser, das langsam knapp wird. Schuld daran ist der nicht mehr zu übersehende Klimawandel. Den Rest des Eintrags lesen. »
Evo Morales hat die Präsidentschaftswahlen in Bolivien deutlich gewonnen und hat künftig auch eine Mehrheit im Parlament. Der neue und alte Präsident feierte bei seiner Wiederwahl einen Triumph, wie es noch kein anderer Staatschef der Nation geschafft hatte. Evo Morales verkündigte am Präsidentenpalast in der Altstadt von La Paz: „Wieder hat das bolivianische Volk dank seines Gewissens Geschichte gemacht. Die demokratische Revolution geht weiter.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Am 6. Dezember 2009 finden in Bolivien Präsidentschaftswahlen statt, bei dem der Anden-Sozialismus des Präsidenten Evo Morales auf dem Prüfstand steht. Alle Umfragen deuten auf einen deutlichen Sieg des Amtsinhabers hin, da die Opposition der Konservativen zersplittert ist und die traditionellen Parteien des Landes fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind. Evo Morales und sein buntes Machtbündnis „Bewegung zum Sozialismus“ (MAS) hat bei den Wahlen von seinen Gegnern wenig zu befürchten. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die Inkas nannten den in allen Rottönen leuchtenden Berg über der Stadt Potosí „Sumaj Orcko“, den schönen Hügel. Die Spanier, die 1545 nach Bolivien kamen, tauften ihn „Cerro Rico“, den reichen Berg, denn im Inneren des Fünftausenders war reines Silber verborgen. Durch den Silberabbau wurde Potosí damals zur reichsten Stadt auf der Erde. 1573 lebten dort rund 120.000 Menschen, mehr als in Rom, Paris oder Madrid. Den Rest des Eintrags lesen. »