Einstein Tejada, Klimaexperte der Welternährungsorganisation FAO, schätzt, dass rund 6,5 Millionen Menschen in Bolivien unter der Erderwärmung leiden. Sie bedroht vor allem die Landbevölkerung im Hochgebirge der Anden. In der Region Tapacarí waren die klimatischen Bedingungen noch nie einfach. Am Tag brennt die Sonne auf den mageren Boden, in den Nächten ist es empfindlich kalt. Durch die Erderwärmung hat sich Lage aber noch einmal dramatisch verschlechtert. Das Wetter ist völlig unberechenbar geworden, häufig bleibt der Regen ganz aus. Die Kleinbauern wissen nicht mehr, wann die richtige Zeit für die Aussaat gekommen ist. Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv der Kategorie Bolivien
Obwohl der Ort Tarata nur etwa 4.000 Einwohner hat, zählt er zu den geschichtsträchtigsten in ganz Bolivien. Das Dorf liegt in einer Höhe von rund 2.700 Metern und ist 36 Kilometer von Cochabamba, der viertgrößten Stadt Boliviens entfernt. Tarata macht mit seinen verwinkelten Gässchen, historischen Gemäuern und ungewöhnlich wuchtigen Sakralbauten einen liebreizenden und verträumten Eindruck. In Tarata wurden gleich zwei ehemalige Präsidenten von Bolivien geboren. Den Rest des Eintrags lesen. »
Lange Zeit machte Lateinamerika eher durch schlechte als durch gute Nachrichten in den Medien auf sich aufmerksam. Kriege, Krisen, Terrorregime prägten jahrzehntelang das Bild des Subkontinents, das auch heute noch nicht in den Köpfen der meisten Europäer verblasst ist. Doch diese Zeiten sind scheinbar zum größten Teil vorbei. Aus Lateinamerika immer mehr gute Nachrichten. Die Wirtschaft des Subkontinents wird in diesem Jahr voraussichtlich um 5,2 Prozent wachsen, einem Wert von dem Europa meilenweit entfernt ist. Den Rest des Eintrags lesen. »
Valentín Mejillones, der Evo Morales zum ersten indianischen Präsidenten Boliviens weihte, ist wegen Drogenbesitzes verhaftet worden. Er ist ein Amauta, der geistige Führer der Aymara-Ureinwohner. Er war es, der dem heutigen Staatschef im Jahr 2006 den symbolischen Stab des Anführers übergab. Die Zeremonie fand in den Ruinen von Tiwanaku, in der Nähe des Titicacasees, statt. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die Stadt Tarija liegt im Süden von Bolivien auf einer Meereshöhe von 1.854 Metern. Der Ort wurde 1574 von Luis de Fuentes y Vargas gegründet. Zu Ehren des Gründers wurde ein Denkmal auf dem Hauptplatz von Tarija errichtet. Die Einheimischen treffen sich gerne auf einen Plausch in einem der zahlreichen Cafes und Straßenrestaurants. Früher lebte die Region um Tarija vom Getreideanbau, heute dominiert der Weinanbau. Den Rest des Eintrags lesen. »
Der historische Kern der Hauptstadt von Bolivien, La Paz, setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Diese Teilung entspricht der Geschichte der Stadt, in der Weiße und Indios immer getrennt gelebt haben. Das Erbe der Kreolen wird am deutlichsten an der Plaza Murillo sichtbar, wo sich der Präsidentenpalast (Palacio Quemado), die Kathedrale von La Paz, das Kongressgebäude und das nationale Kunstmuseum befinden. Den Rest des Eintrags lesen. »
Chacaltaya liegt etwa 5.300 Meter hoch in den bolivianischen Anden und war früher das höchstgelegene Skigebiet der Welt. Das war in einer Zeit vor der weltweiten Gletscherschmelze. Seit der Lift den Betrieb eingestellt hat und arbeitet der ehemalige Liftwärter Samuel Mendóza als Hüttenwirt in der „Cabaña de Chacaltaya“, die dem bolivianischen Andenverein gehört. Es gibt hier Betten für 22 Gäste, einen offenen Kamin, eine Küche und einen Speisesaal. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die meisten jungen Staaten Lateinamerikas feiern in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag. Als erstes feierten die Haitianer, die schon 1804 ihre Freiheit erkämpften. Vor einem Jahr beglückwünschten sich die Bolivianer, dass sie vor 200 Jahren sich von der spanischen Herrschaft befreit hatten. Erst vor kurzem feierte Venezuela seinen 200. Befreiungstag. In diesem Monat jubelt Argentinien, im Herbst folgen Mexiko und Chile. Den Rest des Eintrags lesen. »