Die gewaltige Schneekuppe des Illimani, des zweithöchsten Berges Boliviens, wird jedes Jahr ein Stück kleiner. Noch thront der 6.439 Meter hohe Berg majestätisch über der Stadt La Paz. Einst gab es an seinen Ausläufern das höchstgelegene Skigebiet der Welt. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, seitdem die Gletscher praktisch verschwunden sind. Für die Millionenstadt La Paz könnte sich diese Tatsache zu einer existentiellen Bedrohung entwickeln, denn die Gletscher speisen das Trinkwasser, das langsam knapp wird. Schuld daran ist der nicht mehr zu übersehende Klimawandel. Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv der Kategorie Bolivien
Evo Morales hat die Präsidentschaftswahlen in Bolivien deutlich gewonnen und hat künftig auch eine Mehrheit im Parlament. Der neue und alte Präsident feierte bei seiner Wiederwahl einen Triumph, wie es noch kein anderer Staatschef der Nation geschafft hatte. Evo Morales verkündigte am Präsidentenpalast in der Altstadt von La Paz: „Wieder hat das bolivianische Volk dank seines Gewissens Geschichte gemacht. Die demokratische Revolution geht weiter.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Am 6. Dezember 2009 finden in Bolivien Präsidentschaftswahlen statt, bei dem der Anden-Sozialismus des Präsidenten Evo Morales auf dem Prüfstand steht. Alle Umfragen deuten auf einen deutlichen Sieg des Amtsinhabers hin, da die Opposition der Konservativen zersplittert ist und die traditionellen Parteien des Landes fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind. Evo Morales und sein buntes Machtbündnis „Bewegung zum Sozialismus“ (MAS) hat bei den Wahlen von seinen Gegnern wenig zu befürchten. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die Inkas nannten den in allen Rottönen leuchtenden Berg über der Stadt Potosí „Sumaj Orcko“, den schönen Hügel. Die Spanier, die 1545 nach Bolivien kamen, tauften ihn „Cerro Rico“, den reichen Berg, denn im Inneren des Fünftausenders war reines Silber verborgen. Durch den Silberabbau wurde Potosí damals zur reichsten Stadt auf der Erde. 1573 lebten dort rund 120.000 Menschen, mehr als in Rom, Paris oder Madrid. Den Rest des Eintrags lesen. »
Wahlkampf in Bolivien
Nov 12
Der Ex-Präsident von Bolivien Carlos Mesa wird jetzt doch nicht gegen Amtsinhaber Evo Morales bei den Wahlen am 6. Dezember antreten. Er begründet seinen Entschluss damit, dass derzeit in Bolivien nur Extreme Gehör fänden, was nicht seine Sache sei. Bolivien müssen erst den Gefühlshurrikan überwinden, den Evo Morales noch immer auf virtuose Weise zu entfachen verstehe. Inzwischen ist der Wahlkampf in dem südamerikanischen Land in vollem Gange und es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn Evo Morales nicht siegen würde. Den Rest des Eintrags lesen. »
Zum Volk der Aymara, der Ureinwohner der Hochebene Boliviens, zählen gut zwei Millionen Menschen. Es gibt noch viele Dörfer, in denen nur Aymara leben, wie den Ort Compi am Titicacasee. Die Aymara haben eine ganz eigene Logik – sie blicken nie zurück, sondern immer nach vorn. Fast alle anderen Menschen glauben daran, dass sie aus der Vergangenheit stammen und in die Zukunft schreiten. Für die Aymara in Bolivien ist es genau andersherum: Die Zukunft liegt für sie hinter ihrem Rücken. Den Rest des Eintrags lesen. »
In Peru wie auch im Hochland von Bolivien sind erste Siedlungen um das Jahr 5.000 vor Christus belegt. Ab 2.000 vor Christus wurden monumentale Bauten errichtet, in deren Nähe sich Siedlungen mit etwa 1.000 bis 1.500 Menschen befanden. Eines der bedeutendsten Zentren entstand um das Jahr 1.000 in Chavín de Huantar, das an der Ostseite der Anden in einer Höhe von 2.500 Metern liegt. Den Rest des Eintrags lesen. »
Viele lateinamerikanische Präsidenten wollen länger regieren, als es die Verfassung des jeweiligen Landes eigentlich erlaubt. Normalerweise sind in Lateinamerika ein bis zwei Amtszeiten der Staatschefs vorgesehen. Diese Beschränkung ist der Erfahrung geschuldet und soll verhindern, dass aus Demokratien autoritäre Regime entstehen wie beispielsweise unter Juan Domingo Perón in Argentinien. Den Rest des Eintrags lesen. »