Costa Rica zu entdecken heißt für die Autorin Julia Reichardt in seine Natur einzutauchen, ins tropfende Dschungel-Dickicht von Regen- und Nebelwälder oder in die krachenden Wellen der Pazifik- und Atlantikküste. Sie schreibt: „Zum unvergesslichen Genuss wird das Naturparadies jedoch erst dann, wenn man sich abseits der Touristenpfade aufhält.“ Gleich im ersten Kapitel des Stefan Loose Travel Handbuchs über Costa Rica und Süd-Nicaragua hilft sie den Urlaubern dabei, die richtigen Fährten zur passenden Reisezeit zu finden. Der Reiseführer ist brandaktuell in der 2. Auflage erschienen und kostet 23,99 Euro. Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv der Kategorie Costa Rica
Auf der halben Strecke zwischen Nicoya und der Mündung des Río Tempisque liegt der Nationalpark Parque Nacional Barra Honda, der 2.295 Hektar groß ist. Er wurde vor allem zum Schutz eines gewaltigen unterirdischen Höhlensystems eingerichtet. Touristen, die schon dort waren, sprechen von einem unvergesslichen Erlebnis. Die Höhlen aus weichem Kalkstein entstanden in einem Zeitraum von etwa 70 Millionen Jahren durch Erosion und Niederschläge. Forscher haben bis jetzt 40 Höhlen entdeckt, von denen einige bis zu 200 Meter tief sind. Den Rest des Eintrags lesen. »
Costa Rica will bis zum Jahr 2021 als erstes Land der Welt klimaneutral wirtschaften. Doch das ehrgeizige Ziel der Regierung droht zu scheitern, da bei der Stromproduktion des lateinamerikanischen Landes bald Engpässe drohen. Spätestens in drei Jahren wird in Costa Rica die Energie knapp werden. Damit steht der gute Ruf des Landes für seine vorbildliche Klimapolitik auf dem Spiel. Im Jahr 2007 hatte der damalige Präsident von Costa Ricas, Oscar Arias Sánches, gesagt: „Costa Rica soll bis 2021 als erstes Land der Welt klimaneutral wirtschaften. Der gesamte Strombedarf soll bis dahin aus regenerativen Energiequellen wie Wasser, Wind, Erdwärme und Co. gewonnen werden.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Die lokale Wirtschaft von La Fortuna, einer Stadt im Nordwesten Costa Ricas gelegen, lebt überwiegend vom Tourismus. In jeder Straße sind Reiseveranstalter zu finden und der Ort gehört inzwischen zu den Spitzendestinationen in Costa Rica. Das war nicht immer so. Früher war La Fortuna ein verschlafenes Kaff, vergessen von der Welt, sechs Kilometer vor dem Fuß des Cerro Arenal gelegen. Am Morgen des 19. Juli 1968 nahm die Geschichte der Stadt La Fortuna eine dramatische Wendung. Der Arenal erwachte nach rund 400 Jahren mit einer gewaltigen Eruption aus seinem Schlaf und begrub die Dörfer Pueblo Nuevo, San Luís und Tabacón unter seinen Geröll- und Lavamassen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Eine der Vorzeigeplantagen der Bananenerzeugergemeinschaft Corbana in Costa Rica heißt „La Estrella“, der Stern. Hier werden keine gefährlichen Pestizide eingesetzt und keine Kinder beschäftigt. Die Plantage hat die Zertifizierung der Rainforest Alliance und erfüllt die strengen Standards von Globalgap und ISO (1)4001. Verantwortlich dafür, dass hier die Umwelt- und Sozialvorschriften eingehalten werden, ist der Verwalter Antonio Cardenas. Viele der Plantagenarbeiter haben Verträge, die ein halbes Jahr laufen, können dann eine Woche Urlaub machen und anschließend wieder einen befristeten Vertrag abschließen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Kenner von Costa Rica behaupten, dass Heliconia Island, die „Insel der Gelassenheit“, mit Sicherheit das schönste Landschaftsparadies des Landes ist. Der Garten ist ein Geniestreich der Landschaftsarchitektur. Die Anlage wurde 1992 vom Amerikaner Tim Ryan, einem ehemaligen Professor für Kunst und Design gegründet. Heute gehört der zwei Hektar große Landschaftspark einem holländischen Ehepaar. Der Garten ist die Heimat von über 80 Helikonienarten und vielen anderen tropischen Pflanzen. Außerdem leben auf dem Gelände über 220 Vogelarten, darunter viele Kolibris, die als einzige die Helikonien bestäuben können. Den Rest des Eintrags lesen. »
Wer das Stadtzentrum von San José, der Hauptstadt von Costa Rica, erkunden will, geht am besten zu Fuß. Es gibt nämlich kaum Parkmöglichkeiten und auf den Straßen herrscht ein Dauerstau. Da die Stadtmitte relativ klein ist, lassen sich die Sehenswürdigkeiten sehr gut bei einem Rundgang besichtigen. Zu den Touristenmagneten zählt unter anderem das Museo de Arte y Diseño Contemporáneo, ein Museum für zeitgenössische Kunst. Das MADC, so lautet seine Abkürzung, zeigt überwiegend Gemälde und Plastiken von Künstlern aus Costa Rica und Mittelamerika. Den Rest des Eintrags lesen. »
Der Nationalpark Carara in Costa Rica liegt in der Übergangszone vom Trockenwald im Nordwesten des Landes zum immergrünen Dschungel des Tieflandes, das an den Pazifik grenzt. Deshalb gibt es hier Tier- und Pflanzenarten aus beiden ökologischen Zonen. Hier wachsen beispielsweise Würgefeigen, Akazien, Kapokbäume und Kakteen. Das Naturschutzgebiet ist auch die Heimat des beliebtesten Vogels von Costa Rica, dem Arakanga, einem hellroten Ara. Über 400 weitere Vogelarten haben sich hier ebenfalls niedergelassen. In den Flüssen des Parque National Carara tummeln sich die größten Krokodile Costa Ricas. Den Rest des Eintrags lesen. »