Sonntag vor einer Woche war Venezuelas Präsident Hugo Chávez nach siebenmonatiger Pause wieder in seiner Fernsehshow „Hallo Präsident“ zu sehen. In der Sendung begrüßte er auch seinen Staatsgast, Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad, den er am Tag darauf in Caracas empfing. Hugo Chávez sagte zur Begrüßung: „Der Präsident Ahmadinedschad ehrt uns mit seinem Besuch. Und die Sprecher im State Departement in Washington sagen, dass es für kein Land zu empfehlen ist, sich Iran anzunähern. Das Yankee-Imperium macht sich lächerlich.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv der Kategorie Ecuador
In den erstarkenden Staaten Lateinamerikas liegen die Wachstumsraten zwischen vier und sechs Prozent, die Währungen sind in den meisten Fällen stabil, die Mittelschicht ist hungrig nach Konsum und die Staatsverschuldung beträgt durchschnittlich etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Von solchen paradiesischen Zuständen können fast alle Länder in Europa nur träumen. Der Aufschwung in Lateinamerika dauert nun schon circa eine Dekade an, das Selbstbewusstsein in der früheren Krisenregion ist dadurch enorm gestiegen. Viele lateinamerikanische Politiker haben inzwischen einen Satz total verinnerlicht: „Wir sind nicht mehr das Problem, sondern Teil der Lösung.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Ecuador erforscht die Zeugnisse seiner präkolumbischen Kultur, deren Bedeutung allerdings noch weitgehend im Dunklen liegt. Einer dieser kulturellen Schätze aus der Vergangenheit sind die Becken und Kanäle in Tulipe bei Quito. Hier beobachteten die Priester der Yumbo-Kultur den Sternenhimmel, veranstalteten Initiationsriten und Reinigungszeremonien. Für den ecuadorianischen Archäologen Holguer Jara sind die Ausgrabungen der vergangenen Jahre in diesem heiligen Tal nicht nur wichtig für die Archäologie, sondern auch von großer Bedeutung für das Selbstbewusstsein von ganz Ecuador. Denn die Suche nach der eigenen Selbstverständnis ist in diesem südamerikanischen Land noch nie eine einfache Sache gewesen. Den Rest des Eintrags lesen. »
In diesem Jahr ist zum ersten Mal ein Reise-Handbuch über Ecuador und die Galápagos-Inseln im Dumont Reiseverlag erschienen. Der Autor Peter Korneffel führt die Leser von Quito auf der Straße der Vulkane durch die Anden oder von den Pazifikstränden zur geheimnisvollen Tierwelt der Galápagos-Inseln. Der Reiseführer, der 24,99 Euro kostet, ist in drei größere Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil hat der Autor „Wissenswertes über Ecuador“ zusammengetragen: Er berichtet über die Natur und Umwelt, die Gesellschaft und die Geschichte des Landes sowie über Architektur und Kunst sowie Essen und Trinken. Den Rest des Eintrags lesen. »
Cuenca ist das Zentrum der südlichen Sierra in Ecuador. Die Stadt, in der, wenn man die Vororte dazu zählt, rund 600.000 Einwohner zählt, dient den meisten Touristen als idealer Ausgangspunkt für ihre Touren im Süden des lateinamerikanischen Landes. Cuenca ist die Hauptstadt der Provinz Azuay. Die Gegend um Cuenca ist ein bedeutendes Zentrum des Kunsthandwerks in Ecuador. Hier werden unter anderem Panamahüte, Keramikwaren, Gold- und Silberschmuck, Körbe, Schals, Decken und Ponchos produziert. Außerdem leben die Menschen hier von der Textilindustrie, der Möbelherstellung und der Autoreifenproduktion. Den Rest des Eintrags lesen. »
Vor dem Interamerikanischen Menschenrechtsgericht klagt eine Urwaldgemeinde aus dem Amazonasgebiet gegen den Staat Ecuador. Patricia Gualinga, vom Stamm der Kichwa-Indianer, sagte zu den Richtern: „Wir bitten das Gericht um Schutz, damit wir in Frieden leben können. Der Staat hat die Aktivitäten ausländischer Ölfirmen durch die Armee abgesichert und will auch künftig Öl fördern. Wir wollen konsultiert werden. Wenn wir nein sagen, muss unsere Entscheidung akzeptiert werden.“ In den vergangen 30 Jahren wurden mehreren Ölkonzernen Konzessionen im Gebiet der Kichwa-Indianer erteilt, beispielsweise 1996 der argentinischen Firma CGC. Den Rest des Eintrags lesen. »
Ecuador besitzt einen traumhaften Dschungel. Im Nationalpark Yasuni, der an den Ausläufern des Amazonas liegt und rund 10.000 Quadratkilometer groß ist, gibt es alle Schätze eines Regenwaldes. Auf einem einzigen Hektar leben hier beispielsweise mehr Baumarten als in Nordamerika und mehr Arten von Käfern als in ganz Europa. Zudem ist der Dschungel von Ecuador die Heimat von Hunderten Spezies von Reptilien, Vögeln und Säugetieren. Im dichten Grün leben auch noch indianische Stämme, fern ab von jeder Zivilisation. Den Rest des Eintrags lesen. »
Der Bildband „Südamerika“ von den Fotografen Christan Heeb und Karl-Heinz Raach sowie dem Autor Andreas Drouve zeigt auf beeindruckende Weise die Schönheit und die Vielfältigkeit des Kontinents. Die herrlichen Bilder des Titicacasees, des Zuckerhuts von Rio de Janeiro oder der Zeugnisse der verschiedensten Hochkulturen wecken beim Leser den Wunsch, sofort nach Südamerika aufzubrechen. Das Buch ist in diesem Jahr im Verlag Stürtz erschienen und kostet 49,95 Euro. Den Rest des Eintrags lesen. »