Archiv der Kategorie El Salvador

Kriegsverbrecher werden verurteilt

Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Ende der verheerenden Bürgerkriege in Lateinamerika arbeitet die Justiz die Kriegsverbrechen auf. So stellten sich zum Beispiel in El Salvador neun ehemalige Soldaten den Anklägern, die des Mordes an sechs Jesuiten und zwei Frauen während des Bürgerkriegs beschuldigt werden. Zu den Angeklagten zählt auch der ehemalige Verteidigungsminister von El Salvador, Rafael Humberto Larios. Spanien fordert, die Männer auszuliefern, da fünf der Ermordeten Spanier waren. Im Nachbarland Guatemala wurden vier ehemalige Soldaten wegen eines Gemetzels in einem Indiodorf zu sehr hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Den Rest des Eintrags lesen. »

In El Salvador bezahlt man mit dem Dollar

El Salvador hat vor zehn Jahren den Dollar als Währung eingeführt. Eine einseitig erklärte Währungsunion nennen Ökonomen Dollarisierung, bei der ein Land seine angestammte Währung vollständig gegen den US-Dollar eintauscht. Vor El Salvador hatten schon zwei andere lateinamerikanische Staaten diesen Schritt gewagt: Panama im Jahr 1904 und Ecuador im Jahr 2000. Andere südamerikanische Länder, wie beispielsweise Argentinien, banden ihre Währung fest an den Dollar, behielten aber ihre eigene Währung. Es sind vor allem drei Dinge, die sich diese Nation von der festen Bindung an den Dollar versprechen: eine geringere Inflation, höhere Investitionen aus dem Ausland sowie ein stärkeres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts. Den Rest des Eintrags lesen. »

Die gefährlichen Banden der Maras in El Salvador

Die Jugendbanden der Maras haben sich in El Salvador in organisierte Gangs von Verbrechern verwandelt, die den Staat herausfordern. Die linke Regierung muss jetzt sogar das Militär einsetzen. Für Henry Campos, der seit eineinhalb Jahren Sicherheitsminister von El Salvador ist, sind die Marabanden das größte Problem in seiner Heimat. Wegen der ausufernden Jugendgewalt sieht sich Henry Campos gezwungen die Streitkräfte auf den Straßen und in den Gefängnissen einzusetzen. Die Soldaten haben es draußen mit rund 17.000 Mitgliedern der Maras zu tun, in den Gefängnissen sitzen etwa 8.000 von ihnen. Den Rest des Eintrags lesen. »

Ein Bergbaukonzern vergiftet Fische in El Salvador

Weil die Journalistin Isabel Gámez herausgefunden hat, wer den Rio Titihuape in El Salvador verseucht hatte, wird sie mit dem Tod bedroht. Im Dezember 2009 wurde auf sie ein Mordanschlag verübt. Die mutige Frau legte sich mit einem mächtigen Konzern an und lebt jetzt in Deutschland im Exil. Mit einem Stipendium der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte ist sie in die Hansestadt gekommen. Über die Ausrichtung ihres Radiosenders „Victoria“ sagt Isabel Gámez: „Wir berichten darüber, was die Leute im Departamento Cabañas bewegt, lassen sie zu Wort kommen und erklären, welche Bedeutung politische Entscheidungen auf lokaler Ebene haben.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Der wirtschaftliche Aufschwung in Lateinamerika

Lange Zeit machte Lateinamerika eher durch schlechte als durch gute Nachrichten in den Medien auf sich aufmerksam. Kriege, Krisen, Terrorregime prägten jahrzehntelang das Bild des Subkontinents, das auch heute noch nicht in den Köpfen der meisten Europäer verblasst ist. Doch diese Zeiten sind scheinbar zum größten Teil vorbei. Aus Lateinamerika immer mehr gute Nachrichten. Die Wirtschaft des Subkontinents wird in diesem Jahr voraussichtlich um 5,2 Prozent wachsen, einem Wert von dem Europa meilenweit entfernt ist. Den Rest des Eintrags lesen. »

Der Handel zwischen Lateinamerika und Europa

Die Europäische Union und Lateinamerika wollen ihre gemeinsamen Handelsbeziehungen ausbauen. Auf einem Wirtschaftsgipfel in der spanischen Hauptstadt Madrid einigten sich die beiden Partner in zwei ganz entscheidenden Punkten. Erstens will Europa wieder mit der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur verhandeln – seit sechs Jahren liegen die Gespräche brach. Zweitens handelte die Europäische Union mit Mittelamerika ein Assoziierungsabkommen aus. Den Rest des Eintrags lesen. »

Vor 30 Jahren wurde Óscar Arnulfo Romero getötet

Der weltweit bekannteste Bürger des kleinen lateinamerikanischen Landes El Salvador ist ganz sicher Óscar Arnulfo Romero. Doch im eigenen Land wollte lange Zeit keiner etwas von dem ehemaligen Erzbischof wissen. Doch manchmal siegt die Gerechtigkeit: Präsident Mauricio Funes hat sich an seinem Todestag öffentlich für dessen gewaltsamen Tod entschuldigt. Der Erzbischof von San Salvador war am 24. März 1980 erschossen worden, als er eine Messe feierte. Den Rest des Eintrags lesen. »

Fassadendemokratien in Lateinamerika

Putschisten, Populisten und Oligarchen – gerade Honduras offenbart die Probleme vieler Staaten in Lateinamerika. Politische Beobachter aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa fragen sich immer wieder, was passieren muss, damit sie ihre vordemokratischen Wurzeln endlich überwinden. Um darauf eine Antwort zu finden ist es hilfreich die Rolle der politischen Parteien in den lateinamerikanischen Ländern genauer zu betrachten. Den Rest des Eintrags lesen. »