In den erstarkenden Staaten Lateinamerikas liegen die Wachstumsraten zwischen vier und sechs Prozent, die Währungen sind in den meisten Fällen stabil, die Mittelschicht ist hungrig nach Konsum und die Staatsverschuldung beträgt durchschnittlich etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Von solchen paradiesischen Zuständen können fast alle Länder in Europa nur träumen. Der Aufschwung in Lateinamerika dauert nun schon circa eine Dekade an, das Selbstbewusstsein in der früheren Krisenregion ist dadurch enorm gestiegen. Viele lateinamerikanische Politiker haben inzwischen einen Satz total verinnerlicht: „Wir sind nicht mehr das Problem, sondern Teil der Lösung.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv der Kategorie Honduras
Die staatliche Wahrheitskommission hat in Honduras ihren Bericht vorgelegt. Sie spricht von Diktatur, Bruch der Verfassung und von Putsch, erteilt aber dennoch den daraus hervorgegangenen neuen Präsidenten Roberto Micheletti die Legitimation. Und dies, obwohl die Wahrheitskommission feststellte, dass das Geschehen, dass sich am 28. Juni 2009 in Honduras ereignete, alle Kriterien erfüllt hat, um Staatsstreich genannt zu werden. Im Morgengrauen jenes verhängnisvollen Tages hatten Soldaten den damaligen Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya aus dem Bett geholt und nach Costa Rica ausgeflogen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Manuel Zelaya macht in Honduras wieder Politik. Auf einem Kongress, an dem mehr als 1.500 Menschen teilnahmen, die aus allen Landesteilen in die Hauptstadt Tegucigalpa geströmt waren, gründete er das Oppositionsbündnis „Front“, des Volkswiderstandes, das bei den Wahlen im Jahr 2013 teilnehmen will. Offiziell heißt die Organisation „Frente Amplio de Resistencia Popular“ (Breite Front des Volkswiderstandes). Laut Manuel Zelaya soll das Bündnis eine revolutionäre und demokratische Alternative bei den Wahlen 2013 bieten. Er sagt: „Die neue Oppostionsfront soll allen offen stehen, die den Putsch gegen mich verurteilt haben.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Im Vorwort seines Reiseführers „Honduras – Handbuch für individuelles entdecken, das in der 5. Auflage 2009 im Reise Know-How Verlag Peter Rump erschienen ist, beschreibt Hans-Gerd Spelleken Honduras als ein Land, in dem der Tourismus noch wenig erschlossen ist. Dennoch gibt es Besuchermagneten wie die Maya-Ruinen von Copán oder die fantastischen Korallenriffe, der zu Honduras gehörenden Karibikinseln. Große Gebiete des mittelamerikanischen Landes sind noch heute von teilweise unerforschtem Regenwald bedeckt. Besondern angetan ist Hans-Gerd Spelleken von den Honduranern. Er schreibt: „Das Eigenwillige, Unverfälschte und manchmal weltfremd Anarchische in den Menschen zu erleben, bedarf einer Tugend, für die Honduras legendär ist: Gelassenheit. Wer Honduras auf diese Weise kennen lernt, kehrt am Ende bereichert zurück.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Mit knapp 24.000 Quadratkilometern ist die Provinz Olancho das mit Abstand größte departamento in Honduras. Sie umfasst zwanzig Prozent des lateinamerikanischen Landes. Das Gebiet erstreckt sich östlich der Provinz Francisco Morazán bis an die Moskitia, das größte noch zusammenhängende Regenwaldgebiet Zentralamerikas. Die Provinz Olancho ist mit fruchtbaren Böden, üppigen Wäldern und Gold in den Flüssen gesegnet. Das Gebiet ist vor allem bei Ökotouristen und Reisenden, die die Natur lieben, sehr beliebt, da es hier große Tropen- und Bergnebelwälder gibt, die als Naturschutzgebiete ausgewiesen wurden. Die Nationalparks heißen La Muralla, Agalta und Patuca. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die Maya-Stadt Copán zählt zu den absoluten Touristenmagneten in Honduras. Die Ruinen sind sehr gut restauriert und bieten den Besuchern eine Vielzahl von Kostbarkeiten der Bildhauerkunst. Der Diplomat und Reisende John L. Stephens besuchte Copán im Jahr 1839 und war tief von der Baukunst der Maya beeindruckt. Er erkannte sofort die Bedeutung der kulturellen Leistung der Ureinwohner und kaufte Copán samt allen Bauwerken für die Summe von 50 US-Dollar. 1980 erklärte die UNESCO die Ruinenstätte zum Weltkulturerbe. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die Europäische Union und Lateinamerika wollen ihre gemeinsamen Handelsbeziehungen ausbauen. Auf einem Wirtschaftsgipfel in der spanischen Hauptstadt Madrid einigten sich die beiden Partner in zwei ganz entscheidenden Punkten. Erstens will Europa wieder mit der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur verhandeln – seit sechs Jahren liegen die Gespräche brach. Zweitens handelte die Europäische Union mit Mittelamerika ein Assoziierungsabkommen aus. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die Staatschefs Lateinamerikas wollen eine neue Einheit schmieden, doch manche von ihnen lieben den Streit zu sehr. Wie schwer es ist, aus Lateinamerika einen Staatenbund zu formen, musste schon Simon Bolívar leidvoll am eigenen Leib verspüren. Im Jahr 1829, kurz vor seinem Tod schrieb er voller Verzweiflung: „Wer Lateinamerika zu einen versucht, der pflügt im Meer.“ Den Rest des Eintrags lesen. »