Archiv der Kategorie Kolumbien

Paramilitärs boykottieren Opferentschädigung

In Kolumbien fällt es schwer, an eine friedliche Zukunft zu glauben, wenn das südamerikanische Land ständig mit seiner kriegerischen Vergangenheit konfrontiert wird. Im Januar überreichte Staatschef Juan Manuel Santos 304 Familien die ersten 2.500 Hektar Land, das Paramilitärs und Drogenhändler sich unrechtmäßig angeeignet hatten. Ein Gesetz, das zugunsten der Opfer des Bürgerkriegs ratifiziert wurde, sieht vor, unschuldigen Landwirten ihr geraubtes Land zurückzugeben. Es geht dabei um etwa 700.000 Hektar, die den Bauern gestohlen wurden. Es gibt Experten, die behaupten, es könnte den Bauern noch wesentlich mehr Land entwendet worden sein. Den Rest des Eintrags lesen. »

Lateinamerika strebt nach Weltgeltung

In den erstarkenden Staaten Lateinamerikas liegen die Wachstumsraten zwischen vier und sechs Prozent, die Währungen sind in den meisten Fällen stabil, die Mittelschicht ist hungrig nach Konsum und die Staatsverschuldung beträgt durchschnittlich etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Von solchen paradiesischen Zuständen können fast alle Länder in Europa nur träumen. Der Aufschwung in Lateinamerika dauert nun schon circa eine Dekade an, das Selbstbewusstsein in der früheren Krisenregion ist dadurch enorm gestiegen. Viele lateinamerikanische Politiker haben inzwischen einen Satz total verinnerlicht: „Wir sind nicht mehr das Problem, sondern Teil der Lösung.“ Den Rest des Eintrags lesen. »

Der Tod des Farc-Chefs Alfonso Cano

Mit der Tötung des Chefideologen der Farc ist der kolumbianischen Armee ein entscheidender Erfolg gegen die Farc-Rebellen gelungen. Der Präsident von Kolumbien, Juan Manuel Santos, erklärt: „Das ist ein sehr wichtiger Tag für Kolumbien. Das ist der schwerste Schlag gegen die Farc in ihrer Geschichte.“ Der Tod von Alfonso Cano ist nicht der erste Verlust der Fuerzas Armadas Revolutionarias de Colombia (Farc). Schon im März 2008 tötete die Armee Kolumbiens den damaligen Farc-Vizechef Raúl Reyes. Zwei Monate später starb ihr legendärer Kommandant Pedro Antonio Marín an einem Herzinfarkt. Den Rest des Eintrags lesen. »

Bogotás Bürgermeister Gustavo Petro

Einst war Gustavo Petro Guerrillero, heute ist er Bürgermeister von Bogotá und hat damit das zweitwichtigste politische Amt in Kolumbien inne. Die „Bewegung 19. April“, der er mit 21 Jahren beigetreten war, verwandelte sich nach ihrer Auflösung im Jahr 1990 in eine politische Gruppierung. Inzwischen hat sie auch ihre politische Eigenständigkeit verloren und ist im „Demokratischen Pol“, einer Sammelbewegung von Linksgruppierungen und Linksparteien aufgegangen. Im vergangen Jahr hat sich Gustavo Petro sogar vom „Demokratischen Pol“ als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen. Bei der Abstimmung reichte es für ihn allerdings nur zum vierten Platz. Den Rest des Eintrags lesen. »

Südamerika ist ein Kontinent der Traumziele

Der Bildband „Südamerika“ von den Fotografen Christan Heeb und Karl-Heinz Raach sowie dem Autor Andreas Drouve zeigt auf beeindruckende Weise die Schönheit und die Vielfältigkeit des Kontinents. Die herrlichen Bilder des Titicacasees, des Zuckerhuts von Rio de Janeiro oder der Zeugnisse der verschiedensten Hochkulturen wecken beim Leser den Wunsch, sofort nach Südamerika aufzubrechen. Das Buch ist in diesem Jahr im Verlag Stürtz erschienen und kostet 49,95 Euro. Den Rest des Eintrags lesen. »

Banden gefährden in Kolumbien den Frieden

In Kolumbien schien endlich Frieden einzukehren und das südamerikanische Land war auf dem besten Weg, selbst für internationale Investoren interessant zu werden. Doch jetzt erschrecken kriminelle Banden die Republik. „Bacrim“ oder „Bandas Criminales“ werden die neuen Gangs genannt. Mindestens 7.000 Männer und Frauen tragen bei diesen Milizen Waffen. Experten schätzen, dass es auch doppelt so viele sein könnten. Allein im vergangen Jahr hat sich die Zahl der Tötungsdelikte um vierzig Prozent erhöht. Im Jahr 2010 zählt die Polizei in Kolumbien mehr als 15.000 Morde. Den Rest des Eintrags lesen. »

Südeuropäer wandern nach Lateinamerika aus

Dank China boomt die Wirtschaft in Lateinamerika und lockt Einwanderer aus Portugal uns Spanien an. Noch Anfang des neuen Jahrtausends hatten die Länder der Region meist hohe Schulden, eine ebenso hohe Inflationsrate und unsichere Währungen. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das gravierend geändert. Selbst Argentiniens Wirtschaft wächst. Brasilien steht an der Spitze der aufstrebenden Schwellenländer und möchte bald zu den fünf größten Wirtschaftsnationen auf der Erde zählen. Den Rest des Eintrags lesen. »

Der Relaunch der Zeitung El Tiempo in Kolumbien

Die kolumbianische Zeitung El Tiempo, eine der größten Tageszeitungen Lateinamerikas, versucht eine revolutionäre, journalistische Wendung, indem sie die klassischen Zeitungsressorts auflöst. Verantwortlich für den Relaunch zeichnet der 63 Jahre alte Kubaner Mario Garcías, der in den vergangenen dreißig Jahren das Design für über 450 Zeitungen auf der ganzen Welt konzipiert hat. Er änderte nicht nur radikal das Layout, sondern auch die Art und Weise, wie das Blatt seine Informationen veröffentlicht. Den Rest des Eintrags lesen. »