Archiv der Kategorie Nicaragua

Der Handel zwischen Lateinamerika und Europa

Die Europäische Union und Lateinamerika wollen ihre gemeinsamen Handelsbeziehungen ausbauen. Auf einem Wirtschaftsgipfel in der spanischen Hauptstadt Madrid einigten sich die beiden Partner in zwei ganz entscheidenden Punkten. Erstens will Europa wieder mit der südamerikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur verhandeln – seit sechs Jahren liegen die Gespräche brach. Zweitens handelte die Europäische Union mit Mittelamerika ein Assoziierungsabkommen aus. Den Rest des Eintrags lesen. »

Der Priester, Poet und Bildhauer Ernesto Cardenal

Ernesto Cardenal aus Nicaragua ist auf der ganzen Welt berühmt. In den 1970iger Jahren war er die Symbolfigur für die sandinistische Revolution in seiner lateinamerikanischen Heimat. Er war das Idol der Linken aus aller Welt und versucht heute sein Erbe zu bewahren. Noch immer glaubt Ernesto Cardenal daran, dass die Kunst eine Gesellschaft verändern kann. Den Rest des Eintrags lesen. »

Lateinamerikanische Staaten kritisieren die USA

Die Vereinigten Staaten praktizieren in Haiti gerade die größte Hilfsaktion in ihrer Geschichte und werden trotzdem von Lateinamerikanischen Staaten dafür kritisiert. Aus Venezuela beklagt sich Hugo Chávez, dass es sich bei der Hilfe in Wirklichkeit um eine Invasion handle, mit der die USA ihr Einflussgebiet in der Karibik ausweiten möchten. Aus der Sicht der Kritiker und Haitis beheben die Amerikaner hier nur ein Problem, für das sie selbst verantwortlich sind. Den Rest des Eintrags lesen. »

Evolution auf engstem Raum in Nicaragua

Häufig sind räumliche Barrieren wie Gewässer, Berge oder Wüsten mit im Spiel, wenn neue Arten entstehen. Artgenossen können sich allerdings auch auseinander leben, wenn sie quasi Nachbarn sind. Doch wissenschaftliche Belege dafür sind rar. Umso beeindruckender sind Fälle von Evolution innerhalb einer ökologischen Nische, die Wissenschaftler um Axel Meyer von der Universität Konstanz bei Buntbarschen in Nicaragua entdeckten. Den Rest des Eintrags lesen. »

Fassadendemokratien in Lateinamerika

Putschisten, Populisten und Oligarchen – gerade Honduras offenbart die Probleme vieler Staaten in Lateinamerika. Politische Beobachter aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa fragen sich immer wieder, was passieren muss, damit sie ihre vordemokratischen Wurzeln endlich überwinden. Um darauf eine Antwort zu finden ist es hilfreich die Rolle der politischen Parteien in den lateinamerikanischen Ländern genauer zu betrachten. Den Rest des Eintrags lesen. »

Auf den Spuren einer Legende durch Nicaragua

In der Hauptstadt von Nicaragua, Managua, wehen überall die rot-schwarzen Fahnen der sandinistischen Regierungspartei FSLN. Auf manchen ist zu lesen: „Die Liebe besiegt den Tod.“ Riesige Plakate zeigen den Präsidenten Daniel Ortega. Auf höheren Gebäuden thront über ihm die Silhouette des Volkhelden Augusto Sandios, der längst zu einem Mythos in Nicaragua geworden ist. Vor dreißig Jahren beendeten Guerillos, deren Idol Sandino war, die Diktatur der Samozafamilie. Danach regierten sandinistische Revolutionäre in Nicaragua, die eine erfolgreiche Alphabetisierungskampagne starteten. Nachdem die Sandinisten 1990 die Wahlen verloren, zogen sie sich friedlich aus der Regierung zurück. Den Rest des Eintrags lesen. »

Afrikanische Migranten fliehen nach Lateinamerika

In Costa Rica kamen einige Polizisten aus dem Staunen kaum heraus, als sie im Juni 2009 fünf Spaziergänger auf einer Landstraße bei Puerto Limón kontrollierten. Nicht die Hautfarbe der Aufgegriffenen verblüffte die Ordnungshüter, denn Schwarze gibt es viele in der Karibik. Es war vielmehr die Tatsache, dass die fünf angaben, aus Afrika zu stammen. Sie gaben zu Protokoll, dass sie von Menschenhändlern aus Kolumbien nach Costa Rica gebracht worden seien. Sie waren die Vorboten einer größeren Wanderbewegung. Den Rest des Eintrags lesen. »

Das Duell zwischen Hugo Chávez und Álvaro Uribe

Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe trat kürzlich eine Reise durch sieben Nachbarländer an, um Anhänger für seine Pläne zu gewinnen, die Präsenz der amerikanischen Armee in seinem Land auszubauen. Bei den meisten seiner Regierungskollegen stieß er auf die erwartete, mahnende Zurückweisung. Nach Venezuela reiste Uribe nicht, da er wusste, dass dies sinnlos sein würde. Dort ist Hugo Chávez, seit er von den Plänen Uribes erfahren hat, außer sich vor Zorn. Er spricht von Bedrohung durch die USA und sieht sogar einen Krieg am Horizont heraufziehen. Den Rest des Eintrags lesen. »