In der Hauptstadt von Nicaragua, Managua, wehen überall die rot-schwarzen Fahnen der sandinistischen Regierungspartei FSLN. Auf manchen ist zu lesen: „Die Liebe besiegt den Tod.“ Riesige Plakate zeigen den Präsidenten Daniel Ortega. Auf höheren Gebäuden thront über ihm die Silhouette des Volkhelden Augusto Sandios, der längst zu einem Mythos in Nicaragua geworden ist. Vor dreißig Jahren beendeten Guerillos, deren Idol Sandino war, die Diktatur der Samozafamilie. Danach regierten sandinistische Revolutionäre in Nicaragua, die eine erfolgreiche Alphabetisierungskampagne starteten. Nachdem die Sandinisten 1990 die Wahlen verloren, zogen sie sich friedlich aus der Regierung zurück. Den Rest des Eintrags lesen. »
Archiv der Kategorie Nicaragua
In Costa Rica kamen einige Polizisten aus dem Staunen kaum heraus, als sie im Juni 2009 fünf Spaziergänger auf einer Landstraße bei Puerto Limón kontrollierten. Nicht die Hautfarbe der Aufgegriffenen verblüffte die Ordnungshüter, denn Schwarze gibt es viele in der Karibik. Es war vielmehr die Tatsache, dass die fünf angaben, aus Afrika zu stammen. Sie gaben zu Protokoll, dass sie von Menschenhändlern aus Kolumbien nach Costa Rica gebracht worden seien. Sie waren die Vorboten einer größeren Wanderbewegung. Den Rest des Eintrags lesen. »
Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe trat kürzlich eine Reise durch sieben Nachbarländer an, um Anhänger für seine Pläne zu gewinnen, die Präsenz der amerikanischen Armee in seinem Land auszubauen. Bei den meisten seiner Regierungskollegen stieß er auf die erwartete, mahnende Zurückweisung. Nach Venezuela reiste Uribe nicht, da er wusste, dass dies sinnlos sein würde. Dort ist Hugo Chávez, seit er von den Plänen Uribes erfahren hat, außer sich vor Zorn. Er spricht von Bedrohung durch die USA und sieht sogar einen Krieg am Horizont heraufziehen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Seit mehr als einem Monat herrschen nun die Putschisten in Honduras. Am Donnerstag den 30. Juli 2009 setzten Soldaten und Polizisten Tränengas gegen Demonstranten ein, die gegen den Staatsstreich und für die Rückkehr des gestürzten Expräsidenten Manuel Zelaya auf die Straße gingen. Die Staatsmacht ging auch mit Knüppeln und scharfer Munition gegen die Anhänger Zelayas vor. Den Rest des Eintrags lesen. »
Knapp einen Monat nach dem Putsch in Honduras ist der gestürzte Präsident Manuel Zelaya kurz in sein Heimatland zurückgekehrt. Am Freitagabend, den 24. Juli 2009, überschritt er zu Fuß die Grenze zwischen Nicaragua und Honduras. Eine Stunde später kehrte er unbehelligt nach Nicaragua zurück, obwohl ihm die Putschisten seine sofortige Verhaftung angekündigt hatten, sollte er den Boden seiner Heimat betreten. Den Rest des Eintrags lesen. »
Am Sonntag, den 19. Juli 2009 scheiterte trotz internationaler Unterstützung für erste der Plan des Präsidenten von Costa Rica, Óscar Arias, die Krisenrepublik Honduras mit einer Einheitsregierung zu beruhigen. Selbst der Friedensnobelpreisträger Arias befürchtet nun für Honduras ein gewaltsames Ende. An der Spitze der vorgeschlagenen Einheitsregierung sollte Manuel Zelaya stehen, der am 28. Juni 2009 von der Armee ins Ausland gebracht und durch den Parlamentspräsidenten Roberto Micheletti ersetzt worden war. Den Rest des Eintrags lesen. »
Bei aller Kritik an den politischen Vorgängen in Honduras, lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen. Dann fällt nämlich auf, dass dieser so genannte Militärputsch vom Obersten Gerichtshof und von den Abgeordneten des Nationalparlaments angeordnet wurde – und zwar mit einer Mehrheit von 124 gegen vier Stimmen, über alle Grenzen der Fraktionen hinweg. Ein weiteres Faktum, das nicht dem Bild eines Militärputsches entspricht, ist ein gegen den Ex-Präsidenten Manuel Zelaya ausgestellter Haftbefehl, der aus mehreren laufenden Gerichtsverfahren resultiert. Den Rest des Eintrags lesen. »
Als die sandinistischen Rebellen in Nicaragua für ihre Heimat und die Freiheit kämpften, kamen Menschen aus allen Teilen der Welt, um der einheimischen Bevölkerung ihre Solidarität zu bekunden und im Kampf gegen den von den USA unterstützen Tyrannen Somoza beizustehen. Im August 1978 stürmte der Commandante „Cero“ mit seinen Truppen den Nationalpalast in Managua. Den Rest des Eintrags lesen. »