Der Schriftsteller und Journalist Jaime Bayly will Präsident von Peru werden. Das ist nicht so ungewöhnlich, wie es sich auf den ersten Blick ausnimmt. Es hat für Schriftsteller in Lateinamerika Tradition, sich als Politiker zu engagieren. In Argentinien stand an der Spitze der Wahrheitskommission nach dem Ende der Diktatur Ernesto Sabato. Sergio Ramírez war Vizepräsident in Nicaragua und Pablo Neruda bekleidete in Chile die Funktion eines Botschafters. Den Rest des Eintrags lesen. »
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Chinesische Untenehmen investieren Milliarden in Südamerika und bauen dort ihren Einfluss immer mehr aus. Als Handelspartner hat China auf dem Kontinent inzwischen eine so starke Position, dass Kritiker schon von neuen Abhängigkeiten warnen. So hat beispielsweise Chinas staatlicher Ölkonzern CNOOC vor kurzem die Hälfte der Anteile der argentinischen Ölholding Bridas Energy gekauft. Der Preis betrug 3,2 Milliarden Dollar. Den Rest des Eintrags lesen. »
Trujillo, die bedeutendste Stadt im Norden von Peru, wurde 1534 von Francisco Pizarro gegründet. Die Metropole, in der rund eine dreiviertel Million Menschen leben, liegt 560 Kilometer von Lima, der Hauptstadt des südamerikanischen Landes, entfernt. Der Eroberer hielt diesen Ort in der Wüste für so herausragend, dass er ihm den Namen seines Geburtsortes in Spanien gab. Noch heute sehen die Kolonialstraßen in Trujillo so aus, als hätten sich seit Pizarros Zeiten kaum verändert. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die ganze Welt umwirbt die aufstrebenden Länder in Lateinamerika, nur die Deutschen scheinen die Staaten wenig zu interessieren. Doch das soll sich nun ändern. In der vergangenen Woche reiste Außenminister Guido Westerwelle mit einer hochkarätigen Wirtschaftsdelegation durch Uruguay, Brasilien und Argentinien. Er will den Kontinent zu einem seiner außenpolitischen Schwerpunkte machen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Vor zwei Jahren spürten Fahnder des Landeskriminalamts (LKA) 1.030 präkolumbische Kunstwerke in einer Lagerhalle in München auf. Costa Rica stellte den Antrag, den Schatz sicherzustellen. Jetzt lagert der Indioschatz im geschätzten Wert von 100 Millionen Dollar an einem geheimen Ort in der Landeshauptstadt. Die Ermittler hatten die wertvollen Stücke dem Kunsthändler Leonardo Patterson abgenommen. Mehrere lateinamerikanische Länder kämpfen nun um ihr Kulturerbe, bei dem es sich ihrer Meinung nach um die Beute von Grabräubern handelt. Den Rest des Eintrags lesen. »
Die gewaltige Schneekuppe des Illimani, des zweithöchsten Berges Boliviens, wird jedes Jahr ein Stück kleiner. Noch thront der 6.439 Meter hohe Berg majestätisch über der Stadt La Paz. Einst gab es an seinen Ausläufern das höchstgelegene Skigebiet der Welt. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, seitdem die Gletscher praktisch verschwunden sind. Für die Millionenstadt La Paz könnte sich diese Tatsache zu einer existentiellen Bedrohung entwickeln, denn die Gletscher speisen das Trinkwasser, das langsam knapp wird. Schuld daran ist der nicht mehr zu übersehende Klimawandel. Den Rest des Eintrags lesen. »
Das Reich der Inka
Okt 13
Das letzte und bedeutendste Kulturvolk des andinen Altiplano bildeten die Inka. Ihre Machtausdehnung ging von Cusco aus, das im heutigen Peru liegt. Das Volk der Inka entwickelte sich erst um 1400 nach Christus. Es herrschte damals Virachocha, schon zu Lebzeiten eine Mythenfigur. 1438 besiegte sein Sohn Yupanqui die Tiahuanaco am Titicacasee und sein Enkel Topa später die Chimú im Norden. Damit hatten die Inka innerhalb von nur zwei Generationen die beiden wichtigsten Reiche in den Anden erobert. Den Rest des Eintrags lesen. »
In Peru wie auch im Hochland von Bolivien sind erste Siedlungen um das Jahr 5.000 vor Christus belegt. Ab 2.000 vor Christus wurden monumentale Bauten errichtet, in deren Nähe sich Siedlungen mit etwa 1.000 bis 1.500 Menschen befanden. Eines der bedeutendsten Zentren entstand um das Jahr 1.000 in Chavín de Huantar, das an der Ostseite der Anden in einer Höhe von 2.500 Metern liegt. Den Rest des Eintrags lesen. »