Das gefährlichste Viertel in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela, heißt Bloque 13 de Enero. Fast täglich wird hier jemand ermordet. Die Aufklärungsquote der Polizei liegt knapp unter fünf Prozent. Das heißt: 95 Prozent der Morde bleiben ungesühnt. Jeder, der nicht in diesem Stadtteil wohnt, macht einen großen Bogen darum herum. Der „Communero de la Comuna Panal 21“ heißt Marco. Der Achtundzwanzigjährige ist der Boss der lokalen Bürgermiliz – ohne ihn geht nichts in diesem Viertel. Er, der sein ganzes Leben in Bloque 23 de Enero verbracht hat, ärgert sich über Berichte in Zeitungen, die schlechtes über seine Heimat verbreiten. Den Rest des Eintrags lesen. »
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Sonntag vor einer Woche war Venezuelas Präsident Hugo Chávez nach siebenmonatiger Pause wieder in seiner Fernsehshow „Hallo Präsident“ zu sehen. In der Sendung begrüßte er auch seinen Staatsgast, Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad, den er am Tag darauf in Caracas empfing. Hugo Chávez sagte zur Begrüßung: „Der Präsident Ahmadinedschad ehrt uns mit seinem Besuch. Und die Sprecher im State Departement in Washington sagen, dass es für kein Land zu empfehlen ist, sich Iran anzunähern. Das Yankee-Imperium macht sich lächerlich.“ Den Rest des Eintrags lesen. »
Der Monte Avila, mit dem ihm umgebenden Nationalpark ist der Hausberg der Bewohner von Caracas. Der Park umfasst eine Fläche von rund 85.000 Hektar mit seinen dazugehörigen Bergen und Küsten zwischen der Hauptstadt von Venezuela und der Karibik. Der Monte Avila ragt 2.600 Meter in die Höhe, 175 Meter höher ist der Pico Naiguatá und damit der höchste Berg der Avila-Bergkette. Der Park weist eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt aus. Hier leben Raubkatzen und Ameisenbären, sowie wilde Kaninchen, Schlangen und viele Vogelarten. Den Rest des Eintrags lesen. »
Bis Mitte Oktober war der Aktienindex IBC in Venezuela um rund 50 Prozent gestiegen, obwohl an der Börse in Caracas fast keine Aktien mehr gehandelt werden. Den größten Kursaufschwung erlebte Venezuelas Börse in der Mitte des Jahres, als sich die Nachricht verbreitete, dass Staatspräsident Hugo Chávez an Krebs erkrankt sei. Die Anleger hofften auf marktfreundliche Reformen, in dem Land, das seinen Reichtum dem Erdöl verdankt. Sie glaubten, der Staatschef werde entweder zurücktreten oder zumindest bei den kommenden Präsidentschaftswahlen nicht mehr antreten können. Den Rest des Eintrags lesen. »
Der Präsident von Venezuela, Hugo Chávez, hat sich vorgenommen, sich nach seiner Rückkehr aus Kuba, sich um die überfüllten Gefängnisse in seiner Heimat zu kümmern. Vor nicht langer Zeit hat er 2.000 Gefängnisinsassen begnadigt und freigelassen. Zuvor ernannte er noch die Abgeordnete Iris Varela, die den Spitznamen „Streichhölzchen“ trägt, zur Ministerin für das neu eingerichtete Ministerium für Gefängnisse. Hugo Chávez musste auf die schwerste Krise im Strafvollzug Venezuelas reagieren. Bis Mitte Juli hatten rund 1.000 Häftlinge mit Waffengewalt fast vier Wochen lang den Gefängniskomplex Rodeo I und II bei Caracas unter ihrer Kontrolle gehalten.
Die Erdölkommen der Gegenwart in Südamerika versprechen wie die sagenhaften Goldschätze der Vergangenheit großen Reichtum. Unter der Erde Venezuelas befinden sich seit kurzem angeblich die größten Erdölvorkommen der Welt. Aus der neuesten Statistik der Opec, der Organisation erdölexportierender Länder geht hervor, dass der südamerikanische Staat sogar seinen Konkurrenten Saudi Arabien abgehängt hat. Laut Opec existieren in Venezuela Erdölvorkommen mit einem Volumen von 296,5 Milliarden Barrel, wobei ein Barrel einer Menge von 159 Litern entspricht. Das Königreich Saudi Arabien, der bisherige Spitzenreiter, soll noch 264,5 Milliarden Barrel im Wüstenboden lagernd haben. Den Rest des Eintrags lesen. »
Präsident Hugo Chávez will die Goldreserven Venezuelas aus dem Ausland in die Heimat zurückholen. Der Staatschef sagt: „Die Rückrufaktion dient dem Schutz meines Landes vor den wirtschaftlichen Problemen in den USA und Europa.“ Bei der angekündigten Rückholoperation geht es um 211 Tonnen Gold, die in den USA, Kanada, der Schweiz, Frankreich und England deponiert sind. Wie die Medien berichteten, entspricht diese Menge knapp 38 Prozent der Goldreserven, die Venezuela im Ausland eingelagert hat. In der Zentralbank des südamerikanischen Landes sollen noch einmal Goldbarren im Wert von 7,2 Milliarden US-Dollar gestapelt sein.
Der Präsident von Venezuela, Hugo Chávez, setzt seit Beginn der Woche seine Krebsbehandlung in Kuba fort. Er vertraut dabei ganz auf die Ärzte in Havanna. Die hatten dem Staatschef bereit einen Abszess an der Leiste und anschließend ein bösartiges Geschwür entfernt. Über Twitter schrieb er an die Welt: „Aus meinem Schützengraben melde ich mich in der Schlacht um das Leben.“ Krebsspezialisten aus aller Welt rätseln immer noch darüber, wie krank Hugo Chávez wirklich ist. Viele Experten vertreten die Ansicht, dass es Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium sein könnte. Bekannt ist nur, dass der Präsident von Venezuela zugab, im Juni sei ihm auf Kuba ein baseballgroßer Tumor vollständig entfernt worden. Es sei zu keiner Metastasenbildung gekommen. Den Rest des Eintrags lesen. »