Im brasilianischen Anchieta steht das älteste Volkswagenwerk außerhalb Deutschland. Seit mehr als einem halben Jahrhundert schraubt dort VW Autos zusammen. Jetzt will der deutsche Autokonzern dort künftig noch mehr Fahrzeuge produzieren. VW plant in den nächsten fünf Jahren rund 3,4 Milliarden Euro in Brasilien zu investieren. Konzernschef Martin Winterkorn sagt: „Brasilien ist einer der wichtigsten Zukunftsmärkte für VW.“ Nicht nur die deutschen Autobauer haben Lateinamerika als gigantischen Absatzmarkt entdeckt. Auch Ford, Fiat oder General Motors: Alle haben Milliarden in neue Autowerke in Brasilien investiert. Den Rest des Eintrags lesen. »
Bis Mitte Oktober war der Aktienindex IBC in Venezuela um rund 50 Prozent gestiegen, obwohl an der Börse in Caracas fast keine Aktien mehr gehandelt werden. Den größten Kursaufschwung erlebte Venezuelas Börse in der Mitte des Jahres, als sich die Nachricht verbreitete, dass Staatspräsident Hugo Chávez an Krebs erkrankt sei. Die Anleger hofften auf marktfreundliche Reformen, in dem Land, das seinen Reichtum dem Erdöl verdankt. Sie glaubten, der Staatschef werde entweder zurücktreten oder zumindest bei den kommenden Präsidentschaftswahlen nicht mehr antreten können. Den Rest des Eintrags lesen. »
Das Schwellenland Brasilien verdankt seinen kometenhaften Aufstieg in die Top 10 der führenden Wirtschaftsstaaten der Welt vor allem seinem Export von Rohstoffen und landwirtschaftlichen Produkten. Exportschlager sind beispielsweise Rindfleisch, Zucker, Eisenerz und Kaffee. Nicht jeder Brasilianer findet diese Entwicklung gut. Thomaz Zanotto, verantwortlich für die Außenhandelsbeziehungen beim Industrieverband FIESP in São Paulo, beklagt: „Wir sind eindeutig zu abhängig von Rohstoffen.“ Brasiliens Staatsinstitut hat eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass von 2005 bis 2010 der Anteil von Industriegütern an den Exporten Brasiliens von 55 auf 39 Prozent schrumpfte. Den Rest des Eintrags lesen. »
Weil in Matanzas viel Intellektuelle, Literaten, Komponisten und Künstler leben, wird die Stadt von den Einheimischen gerne als „Athen Kubas“ bezeichnet. Besucher und Touristen bezeichnen den Ort auch als „Venedig Kubas“ weil hier fünf Brücken über die Flüsse Yumurí und San Juan führen. Das touristische Highlight der Provinzhauptstadt ist das Teatro Sauto an der Plaza de la Vigía, ein neoklassizistischer Bau, der 1862 errichtet wurde. Im frühen 20. Jahrhundert traten hier sogar der weltberühmte italienische Tenor Enrico Caruso und die russische Primaballerina Anna Pavlova auf. Den Rest des Eintrags lesen. »
Mit der Tötung des Chefideologen der Farc ist der kolumbianischen Armee ein entscheidender Erfolg gegen die Farc-Rebellen gelungen. Der Präsident von Kolumbien, Juan Manuel Santos, erklärt: „Das ist ein sehr wichtiger Tag für Kolumbien. Das ist der schwerste Schlag gegen die Farc in ihrer Geschichte.“ Der Tod von Alfonso Cano ist nicht der erste Verlust der Fuerzas Armadas Revolutionarias de Colombia (Farc). Schon im März 2008 tötete die Armee Kolumbiens den damaligen Farc-Vizechef Raúl Reyes. Zwei Monate später starb ihr legendärer Kommandant Pedro Antonio Marín an einem Herzinfarkt. Den Rest des Eintrags lesen. »
Ecuador erforscht die Zeugnisse seiner präkolumbischen Kultur, deren Bedeutung allerdings noch weitgehend im Dunklen liegt. Einer dieser kulturellen Schätze aus der Vergangenheit sind die Becken und Kanäle in Tulipe bei Quito. Hier beobachteten die Priester der Yumbo-Kultur den Sternenhimmel, veranstalteten Initiationsriten und Reinigungszeremonien. Für den ecuadorianischen Archäologen Holguer Jara sind die Ausgrabungen der vergangenen Jahre in diesem heiligen Tal nicht nur wichtig für die Archäologie, sondern auch von großer Bedeutung für das Selbstbewusstsein von ganz Ecuador. Denn die Suche nach der eigenen Selbstverständnis ist in diesem südamerikanischen Land noch nie eine einfache Sache gewesen. Den Rest des Eintrags lesen. »
Einst war Gustavo Petro Guerrillero, heute ist er Bürgermeister von Bogotá und hat damit das zweitwichtigste politische Amt in Kolumbien inne. Die „Bewegung 19. April“, der er mit 21 Jahren beigetreten war, verwandelte sich nach ihrer Auflösung im Jahr 1990 in eine politische Gruppierung. Inzwischen hat sie auch ihre politische Eigenständigkeit verloren und ist im „Demokratischen Pol“, einer Sammelbewegung von Linksgruppierungen und Linksparteien aufgegangen. Im vergangen Jahr hat sich Gustavo Petro sogar vom „Demokratischen Pol“ als Präsidentschaftskandidat aufstellen lassen. Bei der Abstimmung reichte es für ihn allerdings nur zum vierten Platz. Den Rest des Eintrags lesen. »
In diesem Jahr ist zum ersten Mal ein Reise-Handbuch über Ecuador und die Galápagos-Inseln im Dumont Reiseverlag erschienen. Der Autor Peter Korneffel führt die Leser von Quito auf der Straße der Vulkane durch die Anden oder von den Pazifikstränden zur geheimnisvollen Tierwelt der Galápagos-Inseln. Der Reiseführer, der 24,99 Euro kostet, ist in drei größere Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil hat der Autor „Wissenswertes über Ecuador“ zusammengetragen: Er berichtet über die Natur und Umwelt, die Gesellschaft und die Geschichte des Landes sowie über Architektur und Kunst sowie Essen und Trinken. Den Rest des Eintrags lesen. »